// Zuletzt aktualisiert Mai 24, 2026
Unser erster Mallorca-Urlaub vor Jahren war vom klassischen Vorurteil geprägt: Partyinsel, Ballermann, das 17. Bundesland Deutschlands. Aber jedes Mal wenn wir zurückkehren, entdecken wir etwas Neues und sind überrascht, wie viel diese Insel zu bieten hat. Zuletzt im September 2024, als wir „notgedrungen“ in Cala Ratjada gelandet sind. Im Nachhinein fanden wir es gar nicht mal so schlimm wie befürchtet, auch wenn einige Klischees dort wirklich zutreffen.
Inzwischen haben wir ein Dutzend Orte besucht, alle Himmelsrichtungen erkundet und wissen: Mallorca bietet Party genauso wie ruhige Bergdörfer, fantastische Buchten, schwindelerregende Passstraßen und Orte, an denen die Zeit stillzustehen scheint. Es wundert uns nicht, dass wir immer wieder herkommen – und ein klein wenig verliebt in die balearische Insel sind.
- Welche Orte für uns auf Mallorca am schönsten sind
- Orte auf Mallorca, die wir nochmal besuchen wollen
- Partyhochburgen & weitere Orte: Was uns nicht reizt
- Aktivitäten & Ausflugsziele auf Mallorca
- Reiseplanung für Mallorca: Reisezeit, Kosten & Co.
- Weitere Tipps für Mallorca
- Unser Fazit: Mehr als nur Massentourismus und Ballermann
- FAQ: Häufige Fragen zu Mallorca
Welche Orte für uns auf Mallorca am schönsten sind
Wenn wir ehrlich sind: Der schönste Teil von Mallorca liegt für uns im Westen. Das Tramuntana Gebirge ist UNESCO-Weltkulturerbe und jedes Mal, wenn wir auf der Insel sind, fahren wir die MA10 ab: atemberaubende Ausblicke auf die Küste, süße Bergdörfer, versteckte Buchten und Wanderwege. Was wollen wir mehr?!
Tipp: Wenn du Orte suchst, die nicht krass überlaufen sind, empfehlen wir die Gegend um Artà im Nordosten oder das Hinterland von Santanyí im Südosten.


Valldemossa: Ein beliebtes Bergdorf voller Kultur
Valldemossa ist eines der bekanntesten Bergdörfer in der Serra de Tramuntana auf Mallorca, das durch seine historische Bedeutung und reiche Kultur bekannt ist. Besonders berühmt ist das Kloster Kartause von Valldemossa*, in dem Frédéric Chopin (Komponist und Pianist) und George Sand (Schriftstellerin) einen Winter verbrachten. Die engen Gassen, alten Steinhäuser und die wunderschöne Natur ziehen Besucher an, die das traditionelle Mallorca und die Ruhe der Berge erleben möchten.
→ Unser detaillierter Artikel: Valldemossa



Deià: Künstlerdorf mit Blick aufs Meer
Deià ist ein kleines Künstlerdorf, das sich an die Hänge der Tramuntana Gebirge schmiegt. Es ist für seine Verbindung zur Kunstszene und den beeindruckenden Blick auf das Mittelmeer bekannt. Viele Künstler, Schriftsteller und Musiker haben sich hier niedergelassen – wir können nachvollziehen, dass sie von der ruhigen Umgebung und Natur inspiriert wurden.
→ Unser detaillierter Artikel: Deià

Sa Calobra: Spektakuläre Bucht mit noch besserer Anfahrt
Sa Calobra ist eine eindrucksvolle Bucht an der Nordwestküste Mallorcas, die nicht nur für ihre spektakuläre Lage zwischen hohen Felswänden bekannt ist, sondern auch für die kurvige Anfahrt durch die Berge der Serra de Tramuntana. Die Serpentinenstraße, die dich hierherführt, ist eine der spektakulärsten auf der Insel und für manche Autofahrer nicht ganz ohne. Die Bucht selbst ist von steilen Klippen umgeben, was für sich schon ein einzigartiges Naturerlebnis ist. Besonders beeindruckend ist jedoch die Schlucht Torrent de Pareis in der die Bucht mündet. Sie ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Bei unserem letzten Besuch war die Schlucht Torrent de Pareis aufgrund eines tragischen Unglückes gesperrt.
→ Unser detaillierter Artikel: Sa Calobra

Santanyí: Authentisches Dorf mit dem Naturwunder Es Pontàs
Santanyí ist ein ruhiges Dorf im Südosten Mallorcas, das für seine entspannte Atmosphäre und den authentischen mallorquinischen Lebensstil bekannt ist. Der nahegelegene Wochenmarkt ist ein beliebtes Highlight – hier kannst du lokale Produkte entdecken und mallorquinische Spezialitäten probieren. Nur 10 Minuten entfernt liegt die markante Felsbrücke Es Pontàs im Meer. Zwar kannst von dort nicht direkt ins Meer hüpfen, dafür gibt es aber den nahegelegenen Platja de Santanyí.
→ Unser detaillierter Artikel: Santanyí


Port d’Andratx: Luxuriöser und entspannter Hafenort
Port d’Andratx ist einer der exklusiveren Orte im Südwesten Mallorcas und für seinen Yachthafen mit Lage zwischen Hügeln und Meer bekannt ist. Der kleine Hafen ist von schicken Restaurants, Cafés und Boutiquen gesäumt und drumherum findest du ein paar schöne Buchten und Wanderwege. Für uns ist der Ort der perfekte Startpunkt für den Roadtrip auf der MA10.
→ Unser detaillierter Artikel: Port d’Andratx

Orte auf Mallorca, die wir nochmal besuchen wollen
Mallorca ist groß genug, dass wir nie wirklich fertig sind. Wir haben die meisten Ecken der Insel schon gesehen – manche vor so langer Zeit, dass wir keine aktuellen Tipps mehr geben können. Diese Orte wollen wir nochmal besuchen:
Über uns: Wir sind zu zweit unterwegs, lieben Ruhe (vor Menschen) und Natur, brauchen aber eine gute Infrastruktur. Luxus ist nett, kein Muss, allerdings sind wir auch nicht Low-Budget unterwegs (Bettwanzen und Bettnachbarn brauchen wir nicht mehr) - Mid-Budget trifft es ganz gut.


Partyhochburgen & weitere Orte: Was uns nicht reizt
Mallorca hat lange Zeit sein Partytourismus-Image gepflegt und an manchen Orten tut es das bis heute: Ballermann, Magaluf, El Arenal, Cala Ratjada. Namen, die für sich sprechen. Wir haben diese Orte bewusst gemieden, weil wir auf Mallorca das suchen, was diese Orte nicht bieten: Natur, Abgeschiedenheit, mallorquinischer Vibe. Eine Ausnahme gab es, aber sie wäre nicht unsere erste Wahl gewesen.
Ballermann, El Arenal & Magaluf
Der Ballermann ist vermutlich die bekannteste Partyhochburg auf Mallorca, insbesondere unter deutschen Touristen. Dieser Küstenabschnitt, der Teil der Playa de Palma ist, zieht Feierlustige an, die tagsüber am Strand schon Bier trinken und abends in den zahlreichen Bars und Clubs, wie dem Megapark oder dem Bierkönig, weiterfeiern. Der Ballermann ist das Synonym für Partyurlaub und Massentourismus auf Mallorca. Es ist laut, hektisch und speziell in der Hochsaison oft sehr überlaufen.
Direkt nebenan ist El Arenal – same same. Auch hier gibt es unzählige Bars, Clubs und Restaurants, die auf „Sauftourismus“ spezialisiert sind. Besonders in der Hochsaison sind die Strände und Straßen überfüllt. Magaluf ist das britische Pendant zum Ballermann – mehr haben wir dem nicht hinzuzufügen.
Peguera: Touristenmagnet mit Promenade
Peguera (oder auch Paguera), an der Südwestküste gelegen, ist ein beliebtes Ziel für deutsche Touristen. Der Ort bietet mehrere Strände und eine lange Promenade, an der sich zahlreiche Hotels, Bars und Restaurants reihen. Obwohl Paguera nicht so laut und wild ist wie Magaluf oder der Ballermann, ist es dennoch stark touristisch geprägt, und der Fokus liegt auf Pauschalreisenden und Massentourismus.
Eventuell kennst du Peguera aus der Sendung "Goodbye Deutschland".
Cala Ratjada: Hotspot für deutsche Reisende
Cala Ratjada, im Nordosten der Insel, ist vor allem bei deutschen Touristen beliebt. Du kannst nicht eine Sekunde durch die Straßen laufen ohne ein Wort deutsch zu hören – vor allem in den Hotels kann das Personal zu 90% deutsch. Auch wenn der Ort direkt am Meer liegt, einen Hafen bietet und mit Cala Agulla einen Strandabschnitt hat, ist das Partyleben hier im vollen Gange. Es ist keineswegs so intensiv wie am Ballermann, Magaluf oder El Arenal, aber wenn du möchtest, kommst du auf deine Kosten.
Wir müssen gestehen, dass wir aufgrund einer Hochzeitsfeier eine Woche in Cala Ratjada verbracht haben und es nicht ganz so schlimm fanden, wie wir angenommen hatten. Denn es gibt auch ruhigere Ecken, allerdings ist es immer noch Massentourismus, den wir nicht noch einmal erleben müssen – nächstes mal dann doch wieder eine ruhige Finca in der Nähe von Artà.
→ Unser detaillierter Artikel: Cala Ratjada

Cala Millor: Ferienort mit einem der längsten Strände Mallorcas
Cala Millor an der Ostküste Mallorcas ist ein weiterer beliebter Ferienort, der stark vom Massentourismus geprägt ist. Obwohl Cala Millor einen schönen, langen Sandstrand hat, ist der Ort von großen Hotelkomplexen, Touristengeschäften und einer dichten Bebauung dominiert. Es gibt zahlreiche Bars und Restaurants, die sich an das internationale Publikum richten, aber der ursprüngliche mallorquinische Charme ist hier kaum zu finden.
Auch bekannt, aber nicht unser Ding: Santa Ponsa, Can Picafort und Sa Coma sind klassische Familien- und Pauschalreise-Ziele an der Ost- und Südwestküste. Schöne Strände, viel Infrastruktur, aber wenig vom ruhigen Mallorca, das wir suchen.
Aktivitäten & Ausflugsziele auf Mallorca
Wer auf Mallorca nur am Pool liegt oder in einem Ort bleibt, verpasst die Hälfte. Hier ein paar Schmankerl, was die Insel noch zu bieten hat.
Roadtrip MA10: Must-Do
Roadtrip entlang der MA10: Die wohl schönste Straße Mallorcas führt entlang der Westküste und bietet dir atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die Berge. Wir empfehlen, einen Mietwagen* auf Mallorca zu nehmen und die Strecke zwischen Port d’Andratx und Sóller zu fahren mit Stops in den Orten Valldemossa, Deià, Sa Calobra, Fornalutx sowie ein paar Highlights mitzunehmen: den Garten Jardins de Alfabia*, das Kloster Santuari de Lluc – und bis zum Ende zum Cap Formentor zu fahren – im Sommer nur per Shuttle erreichbar, privaten Pkw lässt du besser unten stehen.
→ Unser detaillierter Artikel: Mallorca Roadtrip


Wandern auf Mallorca: Ein Paradies für Naturfreunde
Mallorca ist überraschend wanderfreundlich – auch abseits der großen Tramuntana-Routen. Wir haben kleinere Wanderungen rund um die Buchten und Bergdörfer gemacht und dabei die besten Aussichten der ganzen Insel erwischt. Wer mehr will: Die Serra de Tramuntana ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgewiesen und bietet Routen für jeden Level.

Mallorca Buchten und schönsten Strände
Die Insel bietet eine Unmenge an Stränden und Buchten. Sie alle aufzuzählen wäre verschwendete Mühe, denn es gibt einfach zu viele. Hier ein paar bekannte Beispiele:
- Es Trenc: Ein langer, feinsandiger Strand, mit türkisblauem Wasser, der sich über mehrere Kilometer erstreckt. Es gibt zwar Sonnenliegen und -schirme, der Großteil ist aber naturbelassen, sodass du deinen eigenen Kram mitnehmen solltest.
- Playa de Muro: Einer der längsten Strände Mallorcas in der Bucht von Alcúdia. Der feinsandige Strand und das flach abfallende Wasser ist vor allem für Familien ideal. Zudem gibt es viele Wassersportmöglichkeiten und eine gute Ausstattung (u.a. Liegen und Sonnenschirme zum Mieten).
- Cala Mondragó: Eine der schönsten Buchten der Insel, umgeben von Pinienwäldern und Felsen.
Tipp: Einfach spontan sein und bei Google Maps "Playa" oder "Cala" eingeben.


Boot mieten
Wenn du an abgelegenere Buchten willst, um in in aller Seelenruhe das Meer zu genießen, mietest du dir am besten ein Boot. Besonders in den Morgenstunden bist du hier oft ganz allein – gegen Mittag kann es sein, dass du auf andere Touristen stößt, die die gleiche Idee hatten.
Spontan ein Boot zu buchen ist für zwei Personen oder eine kleine Gruppe machbar - allerdings haben wir es für 14+ Personen in der Shoulder Season (September) versucht und hatten unsere Probleme. Zudem ist so eine Bootsfahrt abhängig vom Wetter, sollte das Meer unruhig sein, werden die Bootstouren abgesagt!
Drachenhöhlen (Coves del Drac)
Die Drachenhöhlen bei Porto Cristo an der Ostküste sind eine der beliebtesten Attraktionen Mallorcas. Die Höhlen erstrecken sich über 1,7 Kilometer und beinhalten einen der größten unterirdischen Seen Europas, den Lago Martel, wo regelmäßig klassische Musikaufführungen stattfinden.
Mit der historischen Eisenbahn fahren
Die historische Eisenbahn Tren de Sóller* fährt von Palma nach Sóller und ist eine der beliebtesten Attraktionen auf Mallorca. Die Bahn, die seit 1912 in Betrieb ist, fährt durch Orangenhaine und Olivenplantagen und bietet auf ihrer Strecke durch die Serra de Tramuntana spektakuläre Ausblicke auf die Berge und Täler. Die Zugfahrt allein dauert etwa eine Stunde und ist eine nostalgische Reise durch die ländliche Landschaft Mallorcas.
Märkte auf Mallorca
Auf den mallorquinischen Märkten findest du regionale Produkte, Köstlichkeiten und Souvenirs. Besonders die Wochenmärkte in Artà, Santanyí, Alcúdia und Sineu sind sehr beliebt und bieten dir eine Fülle an lokalen Produkten und Handwerkskunst.

Reiseplanung für Mallorca: Reisezeit, Kosten & Co.
Beste Reisezeit für Mallorca: Wetter und ideale Monate
Unsere klare Empfehlung: Spätsommer und Herbst, also September bis Oktober. Die Temperaturen sind warm bis heiß, die Abende lang, das Meer vom Sommer aufgewärmt und die Touristenmassen lassen nach. Unsere Freunde, die auf Mallorca leben, schwören auf die Zeit ab Oktober. Wenn du im Frühling kommst (April bis Juni), hast du ebenfalls gute Chancen. Es ist angenehmer als im Hochsommer, frischer als im Herbst, aber noch ruhig vor dem großen Ansturm. Juli und August sind für uns keine Option: höchste Preise, meiste Touristen, heiß ohne Ende.
Wenn du im Herbst kommst, solltest du allerdings wissen, dass es regnen kann. Oktober und November sind die regenreichsten Monate – Gewitter und stärkere Schauer sind möglich, aber sonnige Tage gibt es trotzdem. Der kälteste Monat ist der Januar mit 10 bis 15 Grad tagsüber, nachts kann es unter 5 Grad fallen. In den Bergen der Tramuntana fällt vereinzelt sogar Schnee.




Machen wir uns nichts vor, auch die "unbekannteren" Orte auf Mallorca sind voller Touristen - insbesondere im Sommer. Aber es ist dennoch nicht so übertrieben voll wie in anderen Ferienorten.
Anreise und Transport: Wie du dich auf Mallorca fortbewegst
Um auf die Insel zu gelangen, musst du entweder mit dem Flugzeug anreisen oder die Fähre nutzen. Theoretisch kannst du mit allen Fähren fahren – sind mehr oder weniger alles gleich gut bzw. schlecht. Auf Empfehlung von Freunden kannst du die Fähre GNV nehmen – bei der Baleària hatten sie schlechte Erfahrungen gemacht, weil die nicht tierlieb sind.
Vom Flughafen Palma aus erreichst du alle Teile der Insel bequem mit einem Mietwagen*. Zwar kannst du zu deinem Hotel* auch einen Shuttle buchen oder den öffentlichen Nahverkehr nutzen, allerdings wird letzteres schwierig, wenn du in abgelegene Orte willst. Und selbst nach Cala Ratjada war es für Freunde von uns schwierig, weil naja – die Buspläne nicht immer so korrekt sind. Wenn du also abends nicht irgendwo in einem Dorf im Inland hängen bleiben willst, solltest du lieber ein paar Euros mehr in die Hand nehmen.
Zum Thema Taxi, je nachdem wo du bist, wird es sehr schwer sein ein Taxi zu ergattern. Wir waren im September in Cala Ratjada und es war Samstag Nacht unmöglich ein Taxi nach Artà zu bekommen!

Unterkünfte auf Mallorca: Wo solltest du übernachten?
Wo ihr auf Mallorca übernachtet, hängt komplett von eurem Reisestil ab. Wir haben vieles ausprobiert und haben eine klare Meinung dazu.
Eine eigene Unterkunft ist unsere erste Wahl, wenn wir zu zweit unterwegs sind: eigenes Reich, eigene Küche, kein geteiltes Bad mit Fremden – unser Home away from home. Eine Finca* ist noch eine Stufe besser. Am liebsten mitten in der Natur, mit eigenem Pool und Grillplatz und viel Privatsphäre. Der rustikale mallorquinische Stil braucht ein bisschen Eingewöhnungszeit, aber wen interessiert das Interior, wenn man sowieso den ganzen Tag draußen ist? Gebucht wird diese Art von Unterkunft bei uns meist über Airbnb.
Hotels* gehen natürlich auch: von All-Inclusive mit Armband und Kinderdisco bis Boutique Hotel ist alles dabei. Aber du solltest bei der Auswahl ein bisschen Zeit investieren, denn auf viele Bewertungen kannst du dich nicht stützen. Wenn du also nicht aus Versehen im schrömmeligsten Motel unterkommen willst, recherchiere gründlich.
Unser Fav: Auf unseren Reisen nach Mallorca waren wir in einem Airbnb (glich eher einer Finca, leider nicht mehr gelistet), auf einer Finca (war eher nicht so toll, wegen der Lage und dem Ambiente) und einem Hotel (Onmood Cala Ratjada* - modern & deutlich günstiger als die Hotels unserer Freunde). Wir würden in Zukunft immer eine alleinstehende Finca buchen - so haben wir unsere Ruhe und sind nicht mitten drin im Trubel.
Mallorca Urlaubskosten: Wie teuer ist eine Woche Mallorca?
Was Mallorca kostet, hängt stark davon ab wann du kommst und wo du schläfst. Hochsaison von Juni bis August treibt Flüge, Unterkünfte* und Mietwagen* spürbar in die Höhe. In der Nebensaison (Frühjahr: März-Mai, Herbst: Oktober-November und Winter: Dezember-Februar) bekommst du das gleiche zum deutlich günstigeren Preis.
Für eine Woche Urlaub auf Mallorca kannst du in der Hochsaison mit etwa 800 € bis 1500 € pro Person rechnen (Mid-Budget Reisen).
Das ist natürlich sehr individuell und wir haben diese Schätzung anhand unserer bisherigen Kosten vorgenommen – das heißt nicht, dass es nicht günstiger (oder teurer) geht. Hier ein Beispiel unserer Ausgaben pro Person. Wie du sehen wirst, variieren die Kosten stark nach der Reisezeit, welche Unterkunft* du buchst und was dir wichtig ist. Aber du wirst erkennen: Die Hauptsaison ist teuer.
Kosten für 1 Woche im August pro Person
(Airbnb mit Selbstverpflegung)
| Art der Ausgabe | Kosten |
|---|---|
| Flug | 210 € |
| Unterkunft | 550 € |
| Mietwagen | 120 € |
| Lebensmittel & Weiteres | 200 € |
| GESAMTSUMME | 1.080 € |
Kosten für 1 Woche im September pro Person
(Hotel und auswärts essen)
| Art der Ausgabe | Kosten |
|---|---|
| Flug | 100 € |
| Unterkunft | 350 € |
| Mietwagen | 100 € |
| Lebensmittel & Weiteres | 250 € |
| GESAMTSUMME | 800 € |

Weitere Tipps für Mallorca
Unser Fazit: Mehr als nur Massentourismus und Ballermann
Wer uns vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass wir immer wieder nach Mallorca zurückkehren – wir hätten gelacht. Ballermann, 17. Bundesland, du weißt schon. Aber diese Insel hat uns eines Besseren belehrt. Und wir sind noch lange nicht fertig damit, denn sie überrascht uns immer wieder. Bei jedem Besuch finden wir neue Orte, neue Buchten, neue Ecken die wir beim letzten Mal übersehen haben. Man muss sich nur Zeit lassen, spontan sein und auch mal Locals fragen wo sie hingehen. Den Rest ergibt sich. Wir kommen wieder – das steht fest.
FAQ: Häufige Fragen zu Mallorca
Wie ist Mallorca abseits vom Ballermann?
Besser als die meisten erwarten. Die Insel hat zwei Gesichter: den lauten Süden rund um Palma, El Arenal und Magaluf, und alles andere. Die Tramuntana mit ihren Bergdörfern, die Calas im Osten, das ruhige Hinterland. Wer einmal in Deià einen Abend erlebt hat oder die Serpentinen nach Sa Calobra runtergefahren ist, fragt sich warum Mallorca überhaupt als Partyinsel gilt. Das Einzige was am Klischee dran ist: Es gibt wirklich sehr viele Deutsche.
Was ist der schönste Ort auf Mallorca?
Für uns ist die Gegend rund um Deià, Valldemossa und das Tramuntana Gebirge unschlagbar – kleine Bergdörfer, enge Gassen, atemberaubende Ausblicke auf das Meer. Sa Calobra ist ein eigenes Kapitel: Die Bucht ist spektakulär, aber die Anfahrt über die Serpentinen ist mindestens genauso beeindruckend. Wer den Süden bevorzugt: Santanyí und das Hinterland dort sind deutlich ruhiger als die bekannten Hotspots.
Wann ist die beste Reisezeit für Mallorca?
Unsere klare Empfehlung: September und Oktober. Das Meer ist vom Sommer aufgewärmt, die Abende lang und warm, die Touristenmassen deutlich weniger. Auch der Frühling von April bis Juni ist eine gute Wahl: frischer, aber ruhiger als der Sommer. Juli und August meiden wir: höchste Preise, meiste Touristen, stärkste Hitze.
In welchem Monat ist Mallorca am günstigsten?
In der Nebensaison, also März bis Mai und Oktober bis November. Dann sind die Preise für Flüge, Mietwagen* und Unterkünfte* deutlich niedriger als im Sommer. Unser September-Besuch hat uns pro Person rund 800 € gekostet, derselbe Urlaub im August lag bei über 1.000 € – bei gleicher Reisedauer.
Wie viel Zeit sollte ich für Mallorca einplanen?
Mindestens eine Woche und selbst dann wirst du nicht alles sehen. Wir sind mehrfach zurückgekehrt und entdecken jedes Mal neue Orte. Für einen ersten Besuch empfehlen wir: drei bis vier Tage Tramuntana und Westküste, den Rest für den Südosten und spontane Buchten-Erkundung. Wer nur einen langen Wochenendtrip plant, sollte sich auf eine Region konzentrieren statt alles abzuhaken.

