// Zuletzt aktualisiert August 23, 2026
Gegen 21 Uhr hörten wir sie, bevor wir sie überhaupt richtig erkennen konnten: Papageientaucher, die über unsere Köpfe schossen und im Sturzflug fast wie Mini-Raketen klangen. Tausende kreisten über dem Geröll von Lovund, fuchtelten mit ihren kurzen Flügeln und sahen ein bisschen so aus, als hätten sie das Fliegen erst fünf Minuten vorher gelernt.
Wegen dieser kleinen Vögel sind wir im August 2026 extra nach Lovund gereist. Wir hatten gezielt recherchiert, wo wir auf unserem Roadtrip durch Norwegen Puffins sehen könnten. Die kleine Insel passte perfekt in unsere Route entlang der Helgelandküste. Unser Plan war simpel: Erst versuchen wir dort unser Glück, einen Backup-Plan hatten wir auch schon parat. Der wäre am Ende gar nicht notwendig gewesen, denn auf Lovund bekamen wir mehr Papageientaucher zu sehen, als wir uns erhofft hatten.

- Lovund: Zwischen Dorfleben, Lachszucht und Papageientauchern
- Unser Highlight auf Lovund: Papageientaucher zu Tausenden
- Beste Zeit für Papageientaucher auf Lovund: Abends wird’s wild
- Lovundfjellet: die anspruchsvolle Wanderung auf Lovund
- Anreise nach Lovund: Fähre ab Stokkvågen
- Wie lange für Lovund einplanen: Tagestrip oder eine Nacht?
- Übernachten auf Lovund: Hotel, Stellplatz oder Zelt
- Kaffee, Essen und Einkaufen auf Lovund
- Was unser Lovund Ausflug gekostet hat
- Fazit: Wegen der Puffins gekommen, am liebsten geblieben
- FAQ: Häufige Fragen zu Lovund
Lovund: Zwischen Dorfleben, Lachszucht und Papageientauchern
Lovund liegt vor der Helgelandküste in der norwegischen Kommune Lurøy. Schon von der Fähre aus sah es ungefähr so aus, wie wir es uns vorgestellt hatten: ein markanter Berg, kleine rote Häuser und ringsherum Meer. Auf den ersten Blick wirkt der Ort wie eine von vielen tausend kleinen Inseln, die vor Norwegens Küste verstreut liegen. Aber wait for it, wir waren am Ende ganz schön verliebt.

Nach den ersten Metern vom Hafen weg wurde es ziemlich ruhig. Wir hörten eigentlich nur noch Wind, Vögel und unser eigenes Gequatsche. Das dauerhafte Grundrauschen aus Autos, Maschinen und Menschen, das wir aus Städten gewohnt sind, war einfach weg. Verschlafen ist es deswegen noch lange nicht. Bei unserer Ankunft war rund um den Anleger gut was los und für gerade einmal 500 Einwohner gibt es erstaunlich viel: ein Café, ein Restaurant, einen Supermarkt, eine Eisdiele, ein Hotel und Stellplätze für Camper. Klein ist Lovund zu 100%, am Ende der Welt landest du hier trotzdem nicht.
Zum Alltag gehört außerdem die Lachszucht, die wirtschaftlich eine wichtige Rolle spielt und schon vom Wasser aus kaum zu übersehen ist. Im Dorf selbst bekamen wir davon allerdings deutlich weniger mit, als wir erwartet hatten. Keine Fischfabrik-Kulisse, kein permanenter Industrie-Vibe. Lovund fühlte sich für uns vor allem wie ein ruhiges Küstendorf an, in dem alles ein paar Gänge langsamer läuft. Genau das, was unser Slow-Travel-Herz braucht.


Unser Highlight auf Lovund: Papageientaucher zu Tausenden
Für die Papageientaucher liefen wir vom Lovund Hotell ungefähr eine Stunde bis ganz nach vorne an die Küste zum Heirsan Lundefugl und noch ein Stück weiter. Unbedingt bis ganz vorne laufen und über die Klippen schauen, selbst wenn du wie ich Höhenangst hast. Vor dir liegen die Nachbarinsel Træna, der Hestvika-Strand und bei Sonnenschein strahlend türkisblaues Wasser. Selbst wenn wir keinen einzigen Puffin gesehen hätten, wäre diese Wanderung für uns eine 11/10 gewesen.


Am Einstieg zu den Trails gibt es eine Karte, unterwegs sind die Wege gut ausgeschildert und die Pfade leicht zu erkennen. Auch wenn du von der Hauptroute auf einen der Felsen daneben möchtest, findest du dich problemlos zurecht. Der Weg führt über Bohlen, Felsen, Stufen und Grasland und ist technisch ziemlich easy. Teilweise wird es steiler und nach Regen ordentlich matschig, insgesamt bleibt die Tour aber gut machbar. Eine Besseggen Wanderung mit krassen Höhenmetern erwartet dich hier nicht.
Quick Facts zu den Trails: nicht mehr als 5 Kilometer, ca. 100 Höhenmeter, ca. 1 Stunde nur für die Wanderungen

Bildquelle: https://www.lovundinfo.no/hikes
Während über uns schon die ganze Zeit Vögel kreisten, hatten wir den besten Blick auf die Papageientaucher am Ende des kürzeren Trails an der Puffin viewing area beziehungsweise bei Lundefuglene. Immer mehr von ihnen ließen sich zwischen den Felsen im Geröll nieder und genau dort kamen wir ihnen am nächsten. Wobei „nah“ bei Vogelfotografie ziemlich relativ ist: Mit bloßem Auge konnten wir sie in großer Zahl gut beobachten, für eine richtige Nahansicht saßen sie trotzdem zu weit entfernt.
Immerhin hatten wir unser Kamera-Setup mit 640 Millimetern Brennweite (Canon 70-200mm* sowie Canon Extender 2.0* und den 1.6 Crop, den wir in der Kamera selbst einstellen können) dabei. Sollte also kein Problem sein, dachten wir. Tja, Anfängerfehler. Die Entfernung war größer als gedacht und vor den dunklen Felsen waren die Puffins alles andere als einfach zu fokussieren. Entsprechend groß war später die Ausbeute an scharfen Bildern … nicht. Beim nächsten Mal würden wir für ernsthafte Vogelfotografie 800 Millimeter* einpacken.


Beste Zeit für Papageientaucher auf Lovund: Abends wird’s wild
Die besten Chancen, Papageientaucher auf Lovund zu sehen, hast du während der Brutsaison von Mitte April bis Mitte August, wenn die Vögel auf die Insel zurückkehren. Eine Sichtungsgarantie gibt es trotzdem nicht, denn Wildtiere richten sich weder nach Reiseblogs noch nach Saisonkalendern. Wir waren Anfang August dort und hatten, wie du siehst, kaum Schwierigkeiten, sie zu entdecken.
Mindestens genauso wichtig ist die Tageszeit: Tagsüber bleibt es eher ruhig, denn die Vögel kommen erst gegen Abend von ihrem Beutefang über dem Meer zurück. Zunächst tauchten nur einzelne Gruppen auf, die immer wieder von Möwen und anderen größeren Raubvögeln verfolgt wurden. Irgendwann verstanden wir auch, dass sie nicht die Puffins jagten. Plötzlich regnete es nämlich kleine Fische vom Himmel. Die Verfolger hatten es auf die Beute abgesehen und versuchten, sie ihnen noch in der Luft wegzuschnappen.

Gegen 21 Uhr ging es dann richtig los. Immer mehr Papageientaucher kamen zurück und am Ende waren es unserer Einschätzung nach Tausende. Irgendwann wussten wir gar nicht mehr, wohin wir zuerst schauen sollten: ins Geröll, über unsere Köpfe oder auf die Felsen neben uns. Bei der Anzahl war es eigentlich ein kleines Wunder, dass wir nur einmal angeschissen wurden.
Unsere Tipps: Bei unserem Besuch Anfang August 2026 ging eine Stunde vor Sonnenuntergang während der Golden Hour richtig die Post ab. Laufe spätestens zwei Stunden vorher Richtung Küste, damit du unter Zeitdruck kommst.
Komm außerdem nicht nur für zehn Minuten vorbei: Bei uns nahm die Zahl der Puffins erst nach und nach zu. Vor deiner Reise lohnt sich ein kurzer Check, ob sie noch da sind. Dafür einfach Google Maps öffnen und die neuesten Rezensionen rund lesen.

Lovundfjellet: die anspruchsvolle Wanderung auf Lovund
Wenn dir die Küstenrunde noch nicht reicht, wartet mit dem Lovundfjellet die deutlich sportlichere Option. Der markante Berg, den du schon von der Fähre aus siehst, lässt sich ebenfalls besteigen. Bei Komoot wird die Tour mit rund acht Kilometern, 600 Höhenmetern und etwa vier Stunden angegeben und als moderat eingestuft. Mit dieser Einschätzung wären wir allerdings vorsichtig.
Warum, hat uns ein norwegisches Ehepaar beim Essen ziemlich anschaulich erklärt. Er ist in den Bergen aufgewachsen, wandert regelmäßig und schaffte die Tour in drei Stunden – stabile Leistung mit seinen 50+ Jahren. Trotzdem beschrieb er den Aufstieg auch für ihn als körperlich ziemlich fordernd, seine Frau hatte unterwegs abgebrochen. Vor allem die steilen und felsigen Passagen sind nicht ohne, vor allem nicht nach Regen. Er verglich es so: „Lovundfjellet fordert dich körperlich, der Besseggen mit seinen 15 Kilometern dagegen mental.“ Eine schnelle Zusatzrunde zwischen Puffins, Kaffee und Fähre ist der Berg damit wohl nur für absolute Wander-Profis.

Anreise nach Lovund: Fähre ab Stokkvågen
Wir sind mit der normalen Fähre von Stokkvågen nach Lovund gefahren. Rund zwei Stunden waren wir unterwegs und legten zwischendurch noch an zwei weiteren Häfen an. Als Fußgänger war die Überfahrt für uns kostenlos. Schneller geht es mit dem Expressboot: Das braucht ungefähr eine Stunde, lässt sich vorab über die Reis Nordland-App buchen und ist üblicherweise teurer als die langsame Fähre. Unsere grobe Faustregel bei der Fährplanung war irgendwann ziemlich simpel: Je länger die Überfahrt dauert, desto günstiger ist sie meistens.
Bei den Abfahrtszeiten stimmen die Angaben auf Google Maps weitgehend, komplett darauf verlassen wollten wir uns trotzdem nicht. Weil wir schon am Vorabend in Stokkvågen angekommen waren, haben wir direkt am Anleger noch einmal geprüft, wann die Fähren am nächsten Tag fahren.


Fortbewegung auf Lovund: Das Auto kann auf dem Festland bleiben
Auf Lovund ist ein Auto absolut unnötig, einmal quer durchs Dorf läufst du in rund 20 Minuten. Deswegen ließen wir unseren Mietwagen* in Stokkvågen auf dem kostenlosen Parkplatz rechts hinter dem Hafengebäude stehen. Direkt links daneben gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz für 150 NOK pro Tag (~14 €). Fahrzeuge ab sieben Metern Länge zahlen dort für zwei Plätze.
Falls du dein Fahrzeug trotzdem mit auf die Insel nimmst, gibt es Parkmöglichkeiten am Hafen und neben dem Lovund Hotell. Wenn du dir bei einer Fläche unsicher bist, würden wir lieber einmal kurz bei den Locals nachfragen, bevor du das Auto einfach irgendwo abstellst.

Wie lange für Lovund einplanen: Tagestrip oder eine Nacht?
Eine Übernachtung ist aus unserer Sicht die beste Wahl, wenn du die Papageientaucher abends in Massen sehen willst. Bei unserem Besuch fuhr die letzte Fähre gegen 21 Uhr zurück – genau zu der Zeit, als es bei den Puffins erst richtig spannend wurde. Mit einer früheren Verbindung hätten wir außerdem den Sonnenuntergang über dem Meer und der Nachbarinsel Træna verpasst. Ein Tagesausflug ist auch vollkommen legitim, wenn du hauptsächlich die Insel sehen, wandern gehen oder guten Kaffee an der Helgelandküste trinken möchtest.

Übernachten auf Lovund: Hotel, Stellplatz oder Zelt
Wenn du wie wir eine Nacht auf Lovund bleibst, ist das Lovund Hotell die einzige Hoteloption auf der Insel. Wir haben stolze 230 € für zwei Personen gezahlt und bekamen eine kleine Hütte direkt am Wasser. Die war etwas klein, aber ziemlich gemütlich und wunderschön gelegen. Einen Haken gab es allerdings: sie war ordentlich hellhörig, das Schnarchen aus dem Nachbarzimmer ließ sich jedenfalls kaum überhören.

Immerhin war das Frühstück im Preis inkludiert und wirklich lecker. Es gab sogar richtig guten Specialty Coffee, einfach ein Träumchen. Einen weiteren Pluspunkt bekommt die Rooftop-Terrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang. Günstig ist das Lovund Hotell definitiv nicht, für unseren Puffin-Abend hat sich die Übernachtung trotzdem gelohnt.
Ganz ohne Alternativen bist du trotzdem nicht. Bei Airbnb haben wir ein Haus gefunden und vor Ort sahen einige weitere Gebäude nach Ferienwohnungen aus. Wie und ob sich diese buchen ließen, konnten wir allerdings nicht herausfinden.
Mit Camper oder Zelt hast du mittlerweile ebenfalls ein paar Möglichkeiten. Lovund Arkipel bietet einen kleinen Stellplatz mit Strom und Dusche, den du über die GOMARINA-App buchen kannst. Beim Lovund ungdoms og idrettslag gab es außerdem Stellflächen für Wohnmobile, Camper und Zelte inklusive Toilette, Dusche und Strom. Bei unserem Besuch lagen die Preise je nach Option ungefähr zwischen 250 und 350 NOK pro Tag (~23-32 €), bezahlt wird über Vipps.

Zum Wildcampen wurden außerdem der Hestvika-Strand und der Vassvika Gapahuk genutzt. Bevor du dein Zelt aufstellst, würden wir vor Ort noch einmal die aktuellen Regeln und mögliche Schutzbereiche checken.
Übernachten auf dem Festland: Wenn du nicht auf Lovund übernachten möchtest oder am Vorabend schon in der Nähe der Fähre sein willst, gibt es rund um Stokkvågen ein paar Optionen. Wir selbst haben im Aldersund Motel and Campsite übernachtet. Die Hütten sind ziemlich in die Jahre gekommen, für eine trockene Nacht vor der Fähre aber vollkommen okay. Geil ist anders, praktisch war es trotzdem. Mit Camper oder Zelt findest du außerdem freie beziehungsweise günstige Stellplätze direkt am Fjord, unter anderem bei Helläga.

Kaffee, Essen und Einkaufen auf Lovund
Für gerade einmal 500 Einwohner ist Lovund erstaunlich gut versorgt. Eine große kulinarische Auswahl erwartet dich natürlich nicht, aber für Kaffee, Abendessen und Proviant musst du definitiv nichts vom Festland mitschleppen.
☕ The Coast Coffee: Unser klarer Favorit auf Lovund. Der Kaffee wird vor Ort selbst geröstet, schmeckt richtig gut und auch beim Gebäck haben wir nichts zu meckern. Dazu sitzt du direkt am Wasser und der Laden sieht einfach fancy aus.


🍔 Emaus Pub & Spiseri: Hier haben wir uns vor der Wanderung zu den Papageientauchern gestärkt. Das Pub-Essen war solide, aber kein kulinarischer Hochgenuss. Das Beste du kannst bis 24 Uhr essen gehen, also auch locker nach deiner Puffin-Session.
🛒 Supermarkt: Für alles andere gibt es Joker. Der ist von 5 bis 24 Uhr geöffnet, teilweise ohne Personal. Dann kommst du mit deiner Kreditkarte und PIN hinein. Beim Betreten wird eine norwegische Krone reserviert, aber nicht abgerechnet. Zum Verlassen scannst du deinen Kassenbon. Wenn du nichts gekauft hast, hilft ein Knopf zum Kundenservice weiter. Fortschrittlich und praktisch af, oder?

Was unser Lovund Ausflug gekostet hat
Günstig war unser Abstecher nach Lovund nicht. Für unseren Ausflug haben wir zu zweit rund 320 € ausgegeben. Günstiger wird es, wenn du zeltest, einen Stellplatz nutzt oder nur einen Tagesausflug rüberkommst.
- Normale Fähre Stokkvågen-Lovund: für uns als Fußgänger kostenlos
- Lovund Hotell: ca. 230 € für zwei Personen inklusive Frühstück
- Kaffee und Gebäck: ca. 22 € – we know, Norwegen ist einfach teuer
- Snacks aus dem Supermarkt: ca. 14 €
- Abendessen: ca. 53 €
- Wanderungen und Puffin-Beobachtung: kostenlos
Good to know: Bezahlt haben wir auf Lovund problemlos mit Karte. Bei einigen Stellplätzen läuft die Zahlung allerdings über Apps, die du dir entsprechend vorher herunterladen musst.


Fazit: Wegen der Puffins gekommen, am liebsten geblieben
Eigentlich war Lovund für uns Mittel zum Zweck. Wir wollten Papageientaucher sehen, ein paar gute Fotos machen und danach weiterziehen. Am Ende war es genau diese kleine Insel, in die wir uns ein bisschen verliebt haben. Vielleicht lag es an der Ruhe, vielleicht am Meer oder einfach daran, dass hier alles ziemlich unkompliziert wirkt. Du läufst los, trinkst einen guten Kaffee, wanderst zur Küste und plötzlich fliegen dir Hunderte Puffins über den Kopf. Kein großes Programm, kein Sightseeing-Marathon, kein FOMO.
Lovund ist definitiv kein Ort, an dem du wochenlang Tag für Tag neue Highlights abhaken wirst. Aber genau das mochten wir daran. Für eine Nacht raus aus dem Roadtrip-Modus und rein ins Inselleben würden wir jederzeit wiederkommen. Nur das größere Objektiv wäre beim nächsten Mal ganz oben auf der Packliste.


FAQ: Häufige Fragen zu Lovund
Ist Lovund auch ohne Papageientaucher einen Besuch wert?
Für uns ja, vor allem wenn du ruhige Inseln, Küstenwanderungen und genau dieses langsame Tempo magst. Die Puffins waren unser Hauptgrund für die Anreise, aber selbst ohne sie hätten wir die Wanderung entlang der Küste und den Aufenthalt auf Lovund sehr genossen.
Brauche ich für die Papageientaucher auf Lovund ein Fernglas?
Zwingend brauchst du keins, denn wir konnten die Papageientaucher auch mit bloßem Auge gut beobachten. Für Details wäre ein Fernglas* allerdings praktisch, da die Vögel trotz ihrer großen Anzahl ein gutes Stück entfernt zwischen den Felsen sitzen.
Kann ich die Puffins auf Lovund mit dem Handy fotografieren?
Für Erinnerungsbilder und die Masse an fliegenden Papageientauchern reicht ein Handy natürlich aus. Wenn du einzelne Tiere groß aufs Bild bekommen möchtest, wird es schwierig: Selbst mit unseren 600 Millimetern Brennweite* waren die Puffins teilweise noch ziemlich weit entfernt.
Brauche ich eine Tour, um die Papageientaucher auf Lovund zu sehen?
Wir brauchten keine. Die Wege zur Küste und zur ausgeschilderten Puffin viewing area konnten wir selbstständig laufen und fanden uns dank Karte, Beschilderung und gut erkennbarer Pfade problemlos zurecht.