// Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026
Das erste Mal mit der Amex Platinum Card in einer Lounge saßen wir im Dezember 2023 am Flughafen in Kapstadt, auf dem Weg nach Bangkok. Das Upgrade von Gold auf Platinum hatten wir genau dafür gemacht. Ein ganz neues Reiseerlebnis, das wir uns heute gar nicht mehr wegdenken können.
Kurz zuvor hätten wir selbst nie gedacht, dass wir mal eine Kreditkarte haben, die satte 720 € im Jahr kostet. Sonst waren wir immer auf der Suche nach der besten kostenlosen oder möglichst günstigen Kreditkarte. Jetzt nutzen wir eine der exklusiveren Karten. Und inzwischen wissen wir auch ziemlich genau, was uns an der American Express Platinum Card so gut gefällt, warum wir sie nicht mehr hergeben würden und für wen sie sich wirklich lohnt. Aber auch, für wen eher nicht.
Amex Platinum auf einen Blick (Stand: September 2026)
💶 720 € Jahresgebühr (60 € pro Monat)
🎁 bis zu 85.000 Membership Rewards Punkte Willkommensbonus über eine Empfehlung bei 10.000 € Umsatz in den ersten 6 Monaten (Aktion bis 11.11.2026)
💰 650 € Guthaben pro Jahr (200 € Reise, 200 € SIXT ride, 150 € Restaurant, 100 € Shopping)
✈️ Zugang zu über 1.550 Flughafen-Lounges, davon maximal 50 Priority-Pass-Besuche pro Jahr
🚫 Lufthansa Lounges seit 1. Oktober 2026 nicht mehr enthalten
ℹ️ Dieser Artikel stellt keine Finanzberatung dar. Wir berichten lediglich von unseren persönlichen Erfahrungen und sprechen Empfehlungen auf dieser Basis aus. Bitte berücksichtige dies bei deiner eigenen Entscheidung.

- Unsere Erfahrungen mit der American Express Platinum Card
- Die wichtigsten Vorteile der Amex Platinum Card
- Membership Rewards Punkte: So für Business Class-Flüge nutzen
- Was uns an der Amex Platinum weniger gefällt
- Für wen lohnt sich die Amex Platinum Card nun wirklich?
- Platinum oder Gold: Welche Amex-Karte passt zu dir?
- Unser Fazit zur Amex Platinum: Für uns lohnt sie sich, Pflicht ist sie nicht
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Amex Platinum Card
Unsere Erfahrungen mit der American Express Platinum Card
Die American Express Platinum Card macht unseren Reisealltag vor allem bequemer: weniger Stress am Flughafen, Unterstützung beim Organisieren und zwischendurch ein bisschen Luxus, den wir uns sonst wahrscheinlich nicht gönnen würden. Nach knapp drei Jahren gehört das für uns ziemlich selbstverständlich zum Reisen dazu. Wir nutzen die Karte viel, aber nicht um jeden Preis. Wenn beim Bezahlen zusätzliche Gebühren anfallen, greifen wir auch mal zur anderen Karte. Nur um die American Express zu zücken, müssen wir nicht unnötig draufzahlen.
Trotzdem möchten wir sie in unserem Alltag nicht missen. Ein Must-have für den Alltag und zum Reisen ist die Karte deshalb aber nicht. Es ist schlicht und einfach purer Luxus. Aber kennst du das, wenn du einmal etwas richtig Tolles hattest und es anschließend ungern wieder hergeben möchtest? Genau so geht es uns mit dieser Kreditkarte. Diesen Komfort gönnen wir uns einfach gerne. Welche Vorteile wir tatsächlich nutzen und wie wir sie im Alltag und auf Reisen realistisch einschätzen, schauen wir uns jetzt genauer an.




Die wichtigsten Vorteile der Amex Platinum Card
Lounge, Hotel-Upgrade, Guthaben: Die Amex Platinum kommt mit einer ziemlich langen Liste an Extras. Einiges davon nutzen wir ständig, anderes lassen wir komplett links liegen. Wir gehen rein:
Loungezugang · Reiseguthaben · Guthaben · Kreditkartenlimit · Concierge Service · Versicherungen
⚠️ Achtung: Leistungen und Konditionen können sich ändern. Schau vor der Beantragung auf der Amex-Website nach, welche Vorteile aktuell angeboten werden und unter welchen Bedingungen sie gelten.
Loungezugang mit der Amex Platinum: Auch mit Economy-Ticket rein
Mit der Amex Platinum bekommst du Zugang zu mehr als 1.550 Flughafen-Lounges weltweit, auch mit Economy-Ticket. Über den enthaltenen Priority Pass kannst du eine Begleitperson ohne separate Eintrittsgebühr mitnehmen, solange euer Besuchskontingent reicht. Mit der Platinum-Zusatzkarte bekommt auch deren Inhaber eine eigene Priority-Pass-Mitgliedschaft inklusive Gastzugang. So könntet ihr zu viert rein, ohne extra zu zahlen. Zusätzlich kannst du die Centurion Lounges von American Express nutzen. Diese Besuche zählen nicht zu deinem Priority-Pass-Kontingent. Prüfe vorher die Zugangszeiten und Gastregeln des jeweiligen Standorts.

Diesen Benefit nutzen wir am meisten – und zwar bei jedem Flug. Lang- oder Kurzstrecke, eine halbe Stunde bis zum Boarding oder mehrere Stunden Layover: Gibt es eine Lounge, sind wir drin. Manchmal auch nur zum Trinken und Wasserauffüllen. Damit hat sich unser Rhythmus am Flughafen ziemlich verändert. Früher wollten wir möglichst spät dort sein, um bloß nicht stundenlang auf unbequemen Sitzen herumzuhängen. Heute sind wir lieber früher da, essen in Ruhe und kommen runter, bevor es losgeht. Oder klappen noch mal den Laptop auf. Besonders praktisch ist das, wenn wir morgens früh aus der Unterkunft auschecken müssen, der Flug aber erst später geht. Statt mit dem Gepäck irgendwo die Zeit totzuschlagen, fahren wir dann gerne schon zum Flughafen.
Richtig zu schätzen gelernt haben wir das bei langen Zwischenstopps. In Kuala Lumpur saßen wir einmal gute sieben Stunden über Nacht in einer Lounge: WLAN, Essen, bequeme Sessel und sogar eine Dusche. Ohne Spaß, so ein geiles Gefühl, frisch geduscht in den Flieger zu steigen. Ohne Lounge hätten wir die Nacht im Terminal abgesessen, während die meisten Geschäfte geschlossen hatten. Und dann sind da natürlich noch die horrenden Flughafenpreise. Essen und Getränke für uns beide gehen da ordentlich ins Geld. Dass wir uns diese Ausgaben sparen, nehmen wir doch gerne mit.



Unsere Freunde hat übrigens ein einziger gemeinsamer Besuch überzeugt, sich die Amex zu holen. Einmal mit uns in der Lounge gesessen, verstanden, warum wir das so feiern und beschlossen, auf ihren weiteren Reisen ebenfalls nicht mehr auf diesen Komfort zu verzichten.
Ganz wichtig ist aber: Loungezugang heißt nicht, dass du garantiert reinkommst. Ist eine Priority-Pass-Lounge voll, kann sie dich abweisen oder auf eine Warteliste setzen. Auch die American Express Platinum Card ändert daran nichts. Und selbst bei Centurion Lounges gilt: Zugang nur, solange die Kapazität reicht.
⚠️ Loungezugang: Bedingungen & Änderungen (Stand: Oktober 2026)
Neue Kartenverträge: Seit September 2024 gilt ein Limit von insgesamt 50 Priority-Pass-Besuchen pro Kalenderjahr, gemeinsam für Hauptkarte, Platinum-Zusatzkarte und Gäste. Ein Besuch zu zweit zählt also als zwei Eintritte, zu viert sind gleich vier weg.
Lufthansa Lounges: Seit Oktober 2026 ist der Zugang über die Amex Platinum entfallen. Neu ist "Lounge on the Go“. Vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. März 2027 stehen dir sechs Verzehrgutscheine à 20 € bei teilnehmenden Partnern in Frankfurt Terminal 1 und München Terminal 2 zur Verfügung. Die Einlösung läuft über die Amex Experiences App. Eine Lounge ersetzt das für uns nicht, für einen kleinen Snack unterwegs ist es trotzdem praktisch.
200 € Reiseguthaben und Hotelvorteile: Mehr als nur ein Upgrade
Mit der Amex Platinum bekommst du 200 € Reiseguthaben pro Mitgliedschaftsjahr, das du im Amex-Reiseportal für Hotels, Flüge oder Mietwagen ab einem Buchungswert von 200 € einlösen kannst. Für uns ist das einer der greifbarsten Vorteile der Karte. Dazu kommen Hotelstatus und Buchungsprogramme, die dir zusätzliche Leistungen beim Übernachten bringen können.
💡 Good to know: Deine Reise muss nicht vor dem Ablaufdatum des Reiseguthabens stattfinden. Entscheidend ist, dass du vorher über das Amex-Reiseportal buchst, direkt bezahlst und das Guthaben dabei einlöst. Die gebuchte Reise darf also auch erst im folgenden Jahr stattfinden.
Wie gut das Reiseguthaben im besten Fall aufgehen kann, haben uns Freunde vorgemacht: Für ein Hotelzimmer, das regulär über 200 € kostete, zahlten sie nach Einlösung nur noch 9 €. Vor Ort gab es dann noch ein Upgrade in ein Zimmer, das sonst über 700 € gekostet hätte. Da war natürlich auch Glück dabei, ein Upgrade ist nicht garantiert. Aber besser kann es wohl kaum laufen, oder? Genau solche Angebote machen auch Hotels interessant, bei deren Preisen wir sonst vermutlich direkt weiterscrollen würden. Neben dem Reiseguthaben kannst du bei einer passenden Hotelbuchung noch weitere Extras mitnehmen. Dafür gibt es bei Amex zwei Programme mit jeweils ausgewählten, teilnehmenden Hotels: Fine Hotels + Resorts und The Hotel Collection.
- Fine Hotels + Resorts: Hier sind unter anderem täglich Frühstück für zwei, garantierter Late Check-out bis 16 Uhr und eine zusätzliche Hotelleistung im Wert von mindestens 100 $ enthalten, beispielsweise ein Restaurant- oder Spa-Guthaben. Upgrade und Early Check-in gibt es nach Verfügbarkeit. Aber Heads Up: hier findest du vor allem Luxushotels mit entsprechend hohen Preisen.
- The Hotel Collection: Ab zwei aufeinanderfolgenden Nächten bekommst du ein Hotelguthaben von bis zu 100 $. Early Check-in, Late Check-out und Zimmer-Upgrade hängen von der Verfügbarkeit ab. Frühstück ist nicht grundsätzlich inklusive.
Diese Leistungen erhältst du bei einer entsprechenden Programmbuchung über Amex Reisen oder den Amex-Reiseservice. Das Hotelguthaben ist zusätzlich zum jährlichen Reiseguthaben eine eigene Leistung. Wir haben The Hotel Collection unter anderem im Hotel Sosei Sapporo – MGallery Collection* genutzt. Das Frühstück war dort ziemlich teuer. Dank des 100-Dollar-Hotelguthabens sind wir trotzdem einfach frühstücken gegangen und haben es darüber verrechnen lassen. Solche Extras nehmen wir gerne mit.


Ein Preisvergleich kann trotzdem nicht schaden. Das Amex-Reiseportal bietet nicht automatisch den günstigsten Preis gegenüber anderen Buchungsplattformen oder einer Direktbuchung beim Hotel. Die Guthaben und enthaltenen Extras können einen höheren Preis aufwiegen. Vergleiche aber dieselbe Zimmerkategorie, ähnliche Stornobedingungen und rechne nur Leistungen ein, die du tatsächlich nutzen würdest. Wenn du woanders deutlich weniger zahlst, machen Frühstück und ein mögliches Upgrade daraus auch keinen guten Deal.
Unabhängig von diesen Buchungsprogrammen kannst du über die Platinum außerdem einen Hotelstatus aktivieren, ohne erst zig Nächte bei der jeweiligen Kette zu verbringen. Dazu gehören unter anderem Hilton Honors Gold, Marriott Bonvoy Gold Elite, MeliáRewards Gold und ALL Accor Gold sowie Radisson Rewards Premium und GHA DISCOVERY Platinum. Dafür meldest du dich beim jeweiligen Treueprogramm an und verknüpfst deine Mitgliedschaft über dein Amex-Konto. Welche Extras du bekommst, unterscheidet sich je nach Programm. Beachte auch den zulässigen Buchungsweg: Die Karte allein sorgt nicht bei jeder Buchung automatisch für Statusvorteile.
💡 So löst du die 200 € Reiseguthaben ein:
1. Logge dich im Amex-Reiseportal ein. Dort siehst du dein verfügbares Guthaben und dessen Ablaufdatum.
2. Wähle einen Flug, ein Hotel oder einen Mietwagen ab 200 € Buchungswert.
3. Klicke bei der Buchung auf "Reiseguthaben einlösen“ und bezahle mit deiner Platinum Card.
Nicht wundern: Deine Karte wird zunächst mit dem vollen Buchungspreis belastet. Die 200 € bekommst du ein paar Tage später als separate Gutschrift auf dein Kartenkonto. Das Guthaben gilt pro Mitgliedschaftsjahr.


Weitere Guthaben: Essen gehen, fahren lassen und shoppen
Neben dem Reiseguthaben bekommst du mit der Amex Platinum 150 € Restaurantguthaben, 200 € SIXT ride Guthaben und 100 € Shoppingguthaben pro Jahr. Das Restaurantguthaben nehmen wir gerne mit, die beiden anderen nutzen wir nicht. Nur weil ein Guthaben dabei ist, müssen wir dafür nicht extra Geld ausgeben.
150 € Restaurantguthaben: Da sagen wir nicht nein
Pro Kalenderjahr gibt es 150 € für ausgewählte Restaurants, vom Sternerestaurant bis zum Italiener um die Ecke. Dafür aktivierst du das Guthaben vor dem ersten Besuch in der Amex App unter Amex Offers, suchst dir ein Lokal im Restaurantfinder aus und bezahlst vor Ort mit deiner Platinum-Hauptkarte. Und ausschließlich damit: Zahlungen mit Zusatzkarten sind vom Guthaben ausgeschlossen.
Du musst die 150 € nicht auf einmal ausgeben, sondern kannst sie auf mehrere Restaurantbesuche verteilen. Erst zahlst du die Rechnung, anschließend bekommst du die berechtigten Ausgaben (natürlich nur bis zur Höhe deines verfügbaren Guthabens) auf dein Kartenkonto zurück. Das Guthaben gilt für Speisen und Getränke vor Ort. Gutscheine, Take-away, Lieferungen sowie Storno- und No-Show-Gebühren sind ausgeschlossen. Nicht genutztes Guthaben verfällt am Jahresende, also lieber rechtzeitig einen Tisch reservieren.



Welches Guthaben wir NICHT nutzen: SIXT ride und Shopping
Die Fahrten waren uns bisher selbst mit Guthaben zu teuer. Und in einem Luxus-Onlineshop einzukaufen, nur um eine Gutschrift zu bekommen, ergibt für uns keinen Sinn. Extra Geld ausgeben und das dann als Ersparnis verbuchen? Für uns der Inbegriff von Girl-Math. Aber hey, vielleicht passen die Angebote besser zu deinem Alltag:
- 200 € SIXT ride: Das Guthaben ist in acht Teilguthaben à 25 € aufgeteilt. Pro berechtigter Fahrt kannst du eines davon nutzen, beispielsweise für einen Flughafentransfer oder Chauffeurservice. SIXT ride ist die gehobene Wie-komme-ich-von-A-nach-B-Variante. Bei unseren bisherigen Preisvergleichen waren Taxi oder Uber selbst mit 25 € Ersparnis bei SIXT ride günstiger. ⚠️ Falls du den Vorteil bereits nutzt: Bis zum 31.12.2026 musst du dich einmal neu über die Amex Experiences App anmelden, damit du ihn weiter nutzen kannst.
- 100 € Shopping bei LODENFREY: Pro Kalenderhalbjahr bekommst du 50 € Guthaben. Nach Aktivierung über Amex Offers kannst du es im Onlineshop oder im Münchner Geschäft nutzen. Allerdings gilt ein Mindesteinkaufswert von 200 €. Nicht genutztes Guthaben verfällt zum Ende des jeweiligen Halbjahres und kann nicht übertragen werden. Das Traditionshaus führt vor allem Designermode, Tracht und Accessoires. Wenn du dort ohnehin einkaufst, sind die 50 € eine nette Ersparnis. Für uns gibt es dort nichts, weswegen wir das Angebot nicht in Anspruch nehmen.
Kreditkartenlimit: Finanzieller Spielraum, wenn etwas schiefgeht
Bei unserer Amex Platinum ist der Verfügungsrahmen deutlich höher als bei unseren anderen Kreditkarten. Wir reden hier von einer Größenordnung, mit der wir theoretisch einen neuen Mercedes GLC auf einen Schlag bezahlen könnten. Im Alltag schöpfen wir solche Beträge natürlich nicht annähernd aus. Das gibt uns unterwegs einen finanziellen Spielraum, den wir sehr schätzen. Wie hoch der Rahmen ausfällt, legt Amex aber individuell fest – unsere Erfahrung lässt sich deshalb nicht pauschal auf jede Platinum Card übertragen.
Etwas weniger glamourös als Lounge und Hotel-Upgrade, klar. Aber wenn du dauerhaft reist, denkst du irgendwann auch darüber nach, was passiert, wenn mal etwas richtig schiefläuft und du kurzfristig eine größere Summe bezahlen musst: Eine richtig hohe, unerwartete Krankenhausrechnung. Ein kurzfristiger Flug nach Hause aus privaten Gründen. Oder kaputte Technik, die du möglichst schnell ersetzen musst. Das sind keine Situationen, in denen wir noch zusätzlich darüber nachdenken möchten, ob unser Kartenrahmen dafür reicht.


Wir hoffen, dass wir diesen Spielraum nie ausschöpfen müssen. Aber ihn zu haben, lässt uns entspannter schlafen. Die Rechnung müssen wir natürlich trotzdem bezahlen: Der Verfügungsrahmen ersetzt weder Rücklagen noch eine passende Versicherung. Und die Amex muss vor Ort akzeptiert werden.
💡 Vor größeren Zahlungen: Den Verfügungsrahmen in deinem Online-Kartenkonto prüfen. Bei ungewöhnlich hohen Ausgaben oder wenn es schnell gehen muss, würden wir zusätzlich vorher mit dem Amex Platinum-Kundenservice telefonieren.
Schon überzeugt? Dann jetzt den Willkommensbonus* von bis zu 85.000 Punkten sichern →
Concierge und Premium-Kundenservice: Wertvolle Unterstützung
Der Concierge Service der Amex Platinum unterstützt dich beim Organisieren von Flügen, Unterkünften, Mietwagen und Tickets: anrufen, sagen, wer wann wohin will und passende Angebote bekommen. Daran mussten wir uns allerdings erst gewöhnen. Wir planen und buchen unsere Reisen eigentlich immer selbst. Per Telefon einen Flug buchen? War uns schon immer suspekt und so … old school. Deshalb hat es ein bisschen gedauert, bis wir den Concierge Service in Anspruch genommen haben. Und let us tell you: Für uns ist das ein völlig unterschätzter Vorteil der Karte.
Als wir ihn dann genutzt haben, war ein Business-Class-Upgrade nach Kanada innerhalb weniger Minuten gebucht. Dank der Kooperation zwischen Amex und Condor sogar noch günstiger. Direkt danach kam das Angebot, das Zugticket für die Heimfahrt gleich mitzuorganisieren. Da schmiert dir gefühlt jemand noch die Butter aufs Brot.
✈️ Condor x Amex: Auf berechtigten Langstreckenflügen bekommst du in der Business Class 100 € Ticketpreisnachlass pro Strecke, also 200 € für Hin- und Rückflug. Je nach Strecke und Tarif kommen weitere Vorteile bei Gepäck, Sitzplatzreservierungen und Priority-Services dazu. Die Vorteile gelten bis zum 31. Dezember 2028. Prüfe die aktuellen Bedingungen vor der Buchung.


Du kannst dir auch eine komplette Reise zusammenstellen lassen: vom Transport über die Unterkunft bis zum Mietwagen. Darüber hinaus gibt es Unterstützung bei Konzert- und Eventtickets sowie Angebote für ausgewählte Events, von Fine Dining bis zu Sport- und Musikveranstaltungen. Ob das dein Ding ist, hängt von deinen Interessen ab. Ab und an reinzuschauen lohnt sich trotzdem.
Auch bei Partnern haben wir mit der American Express Platinum Card besonders zuvorkommenden Service erlebt. In Kanada hatten wir zunächst nur mit dem Amex Concierge über einen Mietwagen gesprochen. Plötzlich meldete sich SIXT Kanada direkt bei uns und organisierte über den Platin-Service einen passenden SUV für unsere Winterreise, inklusive Platin-Rabatten. Ein aufmerksamerer Service wegen einer verdammten Kreditkarte. Schon ein bisschen posh.
📮 Praktisch auf Reisen und vor allem für uns Langzeitreisende: AMEX kann Ersatzkarten auch ins Ausland schicken. Als unsere gesperrt wurde, haben wir uns eine neue nach Bali schicken lassen. Die Adresse und Zustellung haben wir über den Concierge-Service abgestimmt. Das hat problemlos geklappt und der Versand hat uns nichts gekostet.
Versicherungen: Praktisch für Urlaube, für uns mit Grenzen
Die Amex Platinum bringt ein Versicherungspaket für Reisen mit: unter anderem Auslandsreisekrankenversicherung, Reiserücktritt und Reiseabbruch, Gepäck- und Mietwagenversicherungen. Was davon greift, hängt von der jeweiligen Leistung und ihren Bedingungen ab. Die genannten Reiseversicherungen setzen grundsätzlich voraus, dass du die Reise beziehungsweise den Mietwagen mit der Platinum bezahlt hast.
Für uns ist vor allem die Mietwagenversicherung interessant. Wenn der Amex-Schutz für unsere Buchung passt, sparen wir uns häufig die zusätzliche Versicherung beim Vermieter. Kostet der Wagen inkl. Versicherung nämlich 200 € mehr als ohne, nehmen wir lieber die 200 € Selbstbeteiligung pro versichertem Schadenfall bei Amex in Kauf. Ob der Schutz passt, prüfen wir vor jeder Buchung.

Bei der Auslandsreisekrankenversicherung liegt für uns dagegen eine klare Grenze: Sie kann medizinische Kosten im Ausland übernehmen, gilt grundsätzlich aber nur für Reisen bis maximal 120 Tage. Für uns als Vollzeitreisende reicht das nicht. Deshalb haben wir eine separate Krankenversicherung, die zu unseren Langzeitreisen passt: Welche Erfahrungen wir mit APRIL machen, erklären wir in unserem Erfahrungsbericht →
ℹ️ Vor der Reise Bedingungen prüfen: Kartenzahlung, Reisedauer, versicherte Personen, Selbstbeteiligungen und Ausschlüsse. Die Details findest du in den offiziellen Amex-Versicherungsbedingungen.
Membership Rewards Punkte: So für Business Class-Flüge nutzen
Mit der Amex Platinum sammelst du bei berechtigten Zahlungen einen Membership Rewards Punkt pro Euro Umsatz. Diese Punkte kannst du unter anderem zu Airline-Programmen übertragen und dort für Prämienflüge einsetzen, auch in der Business Class. Genau damit wird die Platinum überall beworben. Und ja, wir haben das selbst schon mehrfach genutzt: Mit Cathay Pacific (wunderbar!) ging es von Amsterdam nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Umgerechnet mit 132.000 Amex Punkten plus rund 200 € Steuern und Gebühren pro Person. Ein anderes Mal sind wir mit KLM (oh, yes!) von Bangkok nach Düsseldorf geflogen, für umgerechnet 106.250 Amex Punkte plus rund 100 € pro Person. So lässt sich eine Langstrecke ziemlich angenehm verbringen.
Und ja, diese Punkte muss man erst einmal zusammenbekommen. Einen ordentlichen Schub fürs Punktekonto kann dir der aktuelle Willkommensbonus geben:
🤑 Bis zum 11.11.2026 kannst du dir bis zu 85.000 Punkte sichern: Über unseren Empfehlungslink* bekommst du aktuell diesen Batzen - 40.000 Punkte ab 6.000 € Kartenumsatz und weitere 45.000 Punkte ab insgesamt 10.000 € Umsatz. Alles innerhalb der ersten sechs Monate. Es gelten die Bonusbedingungen auf der verlinkten Amex-Seite.
Punkte einlösen: Worauf es beim Buchen ankommt
Flug raussuchen, Amex Punkte eingeben und schon Business Class fliegen? Das wäre schön. Für die Meilenbuchungen musst du aber erst deine Punkte in Airline-Meilen umwandeln. Denn Membership Rewards Punkte sind eine eigene Punktewährung. Du sammelst zunächst bei Amex und überträgst sie später zu einem passenden Vielfliegerprogramm, beispielsweise Flying Blue von Air France und KLM oder Asia Miles von Cathay Pacific. Deinen Prämienflug buchst du anschließend dort. Alle Transferpartner findest du hier →
⚠️ Wichtig für die Rechnerei: Ein Amex Punkt ist nicht automatisch eine Meile. Bei Flying Blue bekommst du aktuell für fünf Amex Punkte vier Meilen, bei Cathay für drei Punkte zwei Asia Miles. Deshalb unterscheiden wir hier zwischen Punkten und Meilen. (Stand: Oktober 2026).
Ein bisschen mehr Arbeit als eine normale Flugbuchung ist es also schon. Wir gehen dabei so vor:
- Passenden Prämienflug suchen: Beim Vielfliegerprogramm prüfen wir, ob unsere Verbindung an unserem Wunschdatum mit Meilen buchbar ist. Je nach Programm musst du dich dafür erst kostenlos anmelden.
- Punktebedarf und Zuzahlung prüfen: Wie viele Meilen kostet der Flug? Wie viele Amex Punkte brauchen wir dafür? Und welche Steuern und Gebühren kommen dazu? Wir vergleichen das mit dem regulären Ticketpreis. Viele Punkte einzusetzen und trotzdem ordentlich draufzuzahlen, ist nicht automatisch ein guter Deal.
- Transferdauer nachschauen: Die Meilen sind nicht bei jedem Partner sofort verfügbar. Der Transfer kann mehrere Tage dauern – und der gewünschte Platz währenddessen weg sein.
- Punkte übertragen und buchen: Wenn Verfügbarkeit, Punktebedarf und zusätzliche Kosten zusammenpassen, übertragen wir die benötigten Punkte. Sobald die Meilen angekommen sind, buchen wir beim Vielfliegerprogramm. Ein Restrisiko bei der Verfügbarkeit bleibt dabei bestehen.
⚠️ Gezielt übertragen: Ein abgeschlossener Punktetransfer lässt sich nicht rückgängig machen. Schiebe deine Punkte deshalb nicht vorsorglich zu einer Airline, sondern erst, wenn du eine konkrete Buchung im Blick hast.

👉 Alternativ kannst du deine Punkte anderweitig einsetzen, beispielsweise für Hotelnächte, Gutscheine oder zum Ausgleichen von Kartenzahlungen. Wir nutzen sie am liebsten für Flüge und vergleichen vor dem Einlösen den Gegenwert. Nur weil sich etwas mit Punkten bezahlen lässt, ist es noch lange ein guter Deal.
Prämienflüge finden: Hilfe bei der Suche
Nach all der Sucherei haben wir uns natürlich gefragt: Geht das nicht auch einfacher? Ob uns der Concierge-Service dabei Arbeit abnehmen könnte, haben wir bisher nicht ausprobiert. Wäre mal einen Versuch wert. Bei der Suche haben wir aber schon ein anderes Hilfsmittel genutzt: point.me*. Das Tool durchsucht mehrere Vielfliegerprogramme nach passenden Prämienflügen. Du gibst deine Strecke und dein Reisedatum ein und kannst die Ergebnisse vergleichen, statt jedes Programm einzeln zu durchforsten. Dazu bekommst du eine Anleitung für die Buchung beim jeweiligen Vielfliegerprogramm.
Hier ein Beispiel: Bei unserer Suche im Juni 2025 tauchte ein Business-Class-Flug von Düsseldorf über Mailand nach Abu Dhabi mit ITA Airways und Etihad auf: 59.000 Flying Blue Meilen plus rund 300 $ Steuern und Gebühren pro Person. Der angezeigte reguläre Ticketpreis lag bei knapp 4.000 $. Gebucht haben wir diese Verbindung nicht, aber das Suchergebnis fanden wir schon ziemlich spannend.

⚠️ Auf die Punktewährung achten: point.me ist auf US-amerikanische Kreditkartenprogramme ausgerichtet. Die angezeigte Amex-Punktezahl lässt sich deshalb nicht so einfach auf eine deutsche Karte übertragen. Mit dem deutschen Transferkurs von 5:4 entsprechen die 59.000 Flying Blue Meilen aus unserem Beispiel 73.750 Membership Rewards Punkten. Verlass dich deshalb nicht blind auf eine angezeigte Kreditkarten-Punktezahl: Prüfe den Kurs deiner deutschen Amex und die Verfügbarkeit direkt beim Vielfliegerprogramm.
👉 Für uns ist point.me damit eine Hilfe, um passende Verbindungen zu finden. Gebucht wird anschließend beim jeweiligen Vielfliegerprogramm.


Was uns an der Amex Platinum weniger gefällt
So gerne wir die Amex Platinum nutzen, nicht alles ist rosarot: Die Jahresgebühr und die Akzeptanz beim Bezahlen gehören genauso zu unseren Alltagserfahrungen wie Lounge und Business Class. Hier die Punkte, die du vor der Beantragung im Blick haben solltest.
Kosten und Gebühren: 720 € wollen erst mal reingeholt werden
Mit einem Jahresbeitrag von 720 € oder 60 € im Monat, ist die American Express Platinum Card nicht gerade ein Schnäppchen. Nutzt du die Vorteile kaum, zahlst du ziemlich viel für eine Karte, deren Extras dir im Alltag wenig bringen. Du musst nicht jedes Guthaben ausschöpfen und jedes Upgrade mitnehmen. Aber die Leistungen sollten schon zu deinem Reiseverhalten passen.
Unsere Beispielrechnung als Vollzeitreisende: Wenn wir 5x im Jahr am Flughafen sind und pro Lounge-Aufenthalt durchschnittlich 40 € pro Person zahlen, kommen wir auf 400 € Gegenwert. Dazu kommen 200 € Reiseguthaben und 150 € Restaurantguthaben. Macht zusammen 750 € Gegenwert – und damit etwas mehr als die Jahresgebühr. Das ist nicht automatisch dieselbe Summe an gespartem Geld: Ohne die Karte würden wir wahrscheinlich nicht jedes Mal einen Loungezutritt kaufen. Den Komfort nutzen und schätzen wir trotzdem. Wie das bei dir aussieht? Rechne es dir einmal in Ruhe durch.
💭 Laut gedacht: Selbst wenn du die Jahresgebühr rechnerisch nicht reinholst, können dir die anderen Benefits den Preis wert sein. Passender Versicherungsschutz, finanzieller Spielraum durch das Kartenlimit oder Unterstützung durch den Service lassen sich nicht immer direkt beziffern. Was ist dir das wert?
Willkommensbonus: Kannst du den Mindestumsatz erreichen? + Tipps
Amex schenkt dir die Membership Rewards Punkte nicht einfach so. Der Willkommensbonus ist aktuell gestaffelt: 40.000 Punkte gibt es ab 6.000 € Kartenumsatz in den ersten sechs Monaten, weitere 45.000 ab insgesamt 10.000 € im selben Zeitraum. So eine Staffelung kannten wir bisher nicht. Bei unserem damaligen Angebot musstest du den kompletten Mindestumsatz schaffen, ansonsten gab es gar nichts.
Die entscheidende Frage ist also: Schaffst du den nötigen Umsatz mit deinen ohnehin geplanten Ausgaben? Unsere Tipps, wie du den Mindestumsatz clever erreichst:
- 🛋️ Größere Anschaffungen und Reisen gezielt bündeln: Ja, das kann ein riesiger Batzen Geld auf einmal sein. Aber wenn die Ausgaben sowieso anstehen, warum Möbel, Technik, Geschenke oder den nächsten Urlaub nicht dann bezahlen, wenn es einen ordentlichen Willkommensbonus* gibt?
- 🥂 Gemeinsame Rechnungen übernehmen: Bezahl erst einmal für alle mit und lass dir dann den Anteil zurücküberweisen. Natürlich nur nach Absprache und wenn du den Betrag vorstrecken kannst und möchtest.
- 💳 Stelle kostenlose Zusatzkarten aus: Die Umsätze der Zusatzkarten laufen auf dasselbe Kartenkonto und zählen für den Mindestumsatz genauso mit. Im Paket sind eine Platinum-Zusatzkarte und bis zu vier weitere Zusatzkarten als Gold oder Rosé American Express Card enthalten. Die Rechnung läuft dabei über dich.
🤗 Natürlich alles im Rahmen deiner Möglichkeiten. Wir möchten schließlich nicht, dass du dich verschuldest, nur damit du ein paar Bonuspunkte mitnehmen kannst. Extra Geld auszugeben, nur um Punkte zu bekommen, macht keinen Sinn. Dann wird aus dem vermeintlichen Vorteil schnell eine ziemlich teure Shoppingrunde.
Akzeptanz: Eine zweite Karte gehört immer ins Portemonnaie
Gerade in kleineren Shops wird Amex nicht überall genommen. Schwierigkeiten hatten wir bisher vor allem in Vietnam, auf den Malediven und in Namibia – vereinzelt auch in Thailand oder in besonders abgelegenen Regionen.
Deshalb teilen wir es so auf: Flüge, Unterkünfte und Mietwagen bezahlen wir gerne mit der Amex. Wenn wir dabei die Kartenversicherungen nutzen möchten, prüfen wir vorher, ob die jeweilige Buchung unter den Schutz fällt. Für den Alltag vor Ort haben wir immer eine Visa oder Mastercard dabei.
ℹ️ Basic, nicht optional: Auf Reisen gehören für uns mehrere Karten dazu. Es gibt zu viele Unsicherheiten: Karte wird gesperrt, geklaut, kein Limit mehr, nicht akzeptiert. Dann willst du unterwegs nicht blöd dastehen.
Welche Karten wir zusätzlich zur Amex nutzen und welche Erfahrungen wir damit auf Reisen gemacht haben, liest du in unserem Reisekreditkarten-Vergleich →
Für wen lohnt sich die Amex Platinum Card nun wirklich?
Für uns lohnt sich die Platinum, weil wir ihre Vorteile regelmäßig nutzen und uns den Komfort gerne gönnen. Das passt aber längst nicht zu jedem. Freunde und Bekannte fragen uns oft, ob die Karte für sie Sinn macht. Das hier ist unsere Antwort:
Die Platinum passt zu dir, wenn …
✅ du mehrmals im Jahr reist und Komfort wie Hotelvorteile und Loungezugang gerne nutzen möchtest.
✅ du in naher Zukunft größere Ausgaben hast, die du ohnehin geplant hast.
✅ dir der zusätzliche Komfort und Service 720 € im Jahr wert sind, auch wenn du nicht jeden Euro rechnerisch zurückholst.
Eher nicht, wenn …
❌ du selten reist oder mit den meisten Extras wenig anfangen kannst.
❌ du vor allem Bonuspunkte sammeln möchtest, die übrigen Vorteile aber kaum nutzt.
❌ die Jahresgebühr dein Budget belastet oder du zusätzliche Ausgaben machen müsstest, damit sich die Karte für dich vermeintlich lohnt.
Platinum oder Gold: Welche Amex-Karte passt zu dir?
Ob die Amex Platinum oder eine günstigere Karte besser passt, entscheidet sich vor allem daran, welche Vorteile du tatsächlich nutzt: Die Amex Gold oder Gold Rosé (jap, es ist nur die Farbe der Karte) kostet 240 € im Jahr beziehungsweise 20 € im Monat. Dafür bekommst du weniger Reiseextras als bei der Platinum: keinen kostenlosen Loungezugang, kein Reise- oder Restaurantguthaben und ein kleineres Versicherungspaket. Eigene Guthaben und Hotelvorteile bietet die Gold trotzdem.
Zum Punktesammeln brauchst du keine Platinum: Auch mit der Gold sammelst du bei berechtigten Zahlungen regulär einen Membership Rewards Punkt pro Euro Umsatz. Wenn du die zusätzlichen Reisevorteile kaum nutzt, kann die günstigere Karte deshalb besser passen. Wir sind selbst mit der Gold gestartet. Nach ein paar Monaten war für uns klar: Die Extras der Platinum passen zu unserem Reisealltag. Deshalb sind wir gewechselt und würden das heute wieder so machen oder direkt mit der Platinum starten.
Unser Fazit zur Amex Platinum: Für uns lohnt sie sich, Pflicht ist sie nicht
Nach knapp drei Jahren würden wir uns wieder für die Platinum entscheiden. Wir mögen den Komfort und das Gefühl, unterwegs ein bisschen entspannter zu sein. Das gönnen wir uns gerne. Nicht jedes Extra passt zu uns, aber das muss es auch nicht. Und auch wenn gefühlt jeder auf Social Media eine Platinum aus der Tasche zieht, brauchst du deshalb noch lange keine. Setz dich lieber mal zehn Minuten hin und überleg: Passt die Karte zu meinem Alltag? Welche Vorteile würde ich wirklich nutzen? Und will ich mir die Jahresgebühr leisten?
Wenn das für dich passt, dann nichts wie ran und sichere dir den Willkommensbonus von bis zu 85.000 Punkten*. Wenn nicht, reist es sich auch ohne Platinum wunderbar. Kein Business-Class-Flug ist es wert, dich dafür zu verschulden oder Geld auszugeben, das du eigentlich für etwas anderes brauchst.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Amex Platinum Card
Lohnt sich die Amex Platinum Card für Gelegenheitsreisende?
Eher nicht. Wenn du nur ein- oder zweimal im Jahr verreist, holst du die 720 € Jahresgebühr mit Lounges, Hotelvorteilen und Guthaben kaum wieder rein. Eine günstigere Karte ist dann die bessere Wahl.
Welche Voraussetzungen brauche ich für die Amex Platinum?
Für die deutsche Amex Platinum musst du mindestens 18 Jahre alt sein, deinen Hauptwohnsitz in Deutschland haben und eine auf Euro geführte Bankverbindung im SEPA-Raum besitzen. American Express prüft außerdem deine Bonität. Die Voraussetzungen zu erfüllen bedeutet deshalb noch keine automatische Zusage.
Wie viel Einkommen braucht man für die Amex Platinum?
American Express nennt kein festes Mindesteinkommen für die Platinum. Wichtig sind ein regelmäßiges Einkommen und eine ausreichende Bonität.
Wann wird der Amex-Willkommensbonus gutgeschrieben?
Die Bonuspunkte werden laut Amex mit der nächsten Abrechnung gutgeschrieben, nachdem du den jeweiligen Mindestumsatz erreicht hast. Beim gestaffelten Angebot musst du also nicht erst die kompletten sechs Monate abwarten. Voraussetzung ist, dass du auch die übrigen Bonusbedingungen erfüllst.
Was passiert mit meinen Membership Rewards Punkten, wenn ich kündige?
Wenn du dein Punktekonto ordentlich kündigst, kannst du die Punkte laut Teilnahmebedingungen noch zwölf Monate ab Zugang der Kündigungserklärung einlösen. Nach Kündigung des Punktekontos ist die Einlösung allerdings nur noch telefonisch für Sachprämien möglich. Möchtest du Punkte zu einem Vielfliegerprogramm übertragen, erledige das deshalb vorher. Bei einer Kündigung innerhalb der ersten zwölf Monate kann außerdem dein Anspruch auf den Willkommensbonus rückwirkend entfallen.




