Es war ein ganz normaler Sonntag in Pererenan. Morgens aufgestanden, gefrühstückt, ab auf den Roller und Richtung Süden. Irgendwo unterwegs hat uns ein Regenschauer erwischt, der uns aber nicht von unserem Strandtag in Uluwatu abbringen konnte. Salz auf der Haut, eine Kokosnuss in der Hand und stundenlang im Meer plantschen – geht es eigentlich noch besser? Das Wasser war so türkisblau und klar, dass wir gar nicht mehr rauswollten. Genau so stellen wir uns einen perfekten Urlaubstag auf Bali vor.
Gleichzeitig haben wir aber auch gemerkt, wie sehr sich Uluwatu verändert. Mehr Touristen, mehr Baustellen, mehr Beach Clubs. Der Süden hat Potenzial – und das weiß inzwischen jeder. Und doch: Es hat seinen Grund, warum wir seit 2017 immer wieder hierher zurückkehren, wenn wir auf Bali sind – selbst wenn es nur für einen Tagestrip ist.

- Weswegen du herkommst: Surfen & Strände in Uluwatu
- Pura Luhur Uluwatu: Der Tempel auf der Klippe
- Wie viel Zeit solltest du für Uluwatu einplanen?
- Wann nach Uluwatu reisen? Trockenzeit vs. Regenzeit
- Wo übernachten in Uluwatu?
- Essen in Uluwatu: Von Warung bis Klippenrestaurant
- Fortbewegung in Uluwatu: Scooter, Gojek oder Fahrer?
- Was wir gerne vorher gewusst hätten
- Uluwatu vs. Canggu vs. Seminyak: Welcher Strand passt zu dir?
- Fazit: Uluwatu ist für alle Badenixen & Surfer
- FAQ: Häufige Fragen zu Uluwatu
Weswegen du herkommst: Surfen & Strände in Uluwatu
Ursprünglich bezog sich der Name eigentlich nur auf den berühmten Tempel Pura Luhur Uluwatu, der auf einer Klippe im Süden Balis am Ende der Bukit Peninsula thront. Heute ist damit die ganze Region auf der Halbinsel, von Bingin über Padang Padang bis hinunter nach Green Bowl, gemeint. Doch was Uluwatu von anderen Orten auf Bali so unterscheidet: Hier suchst du vergeblich nach den typischen Reisfeldern oder dichtem Dschungel. Stattdessen erwarten dich massive Kalksteinklippen, die senkrecht ins Meer abfallen, dazwischen versteckte Buchten mit weißem Sand und eben jenem blauen Wasser, für das wir an jenem Sonntag so dankbar waren. Aber vor allem bietet diese Naturkulisse die besten Bedingungen für Surfer.
Surfen in Uluwatu: Für wen und auf welchem Level?
Uluwatu ist nicht einfach nur ein Surfspot – es ist eine der bekanntesten Surf-Destinationen Südostasiens. Wer hier im Wasser sitzt, weiß am besten, was er tut. Denn: Die Wellen sind eine andere Hausnummer – ganz anders als das sanfte Schaumbad in Kuta. Wenn du noch nie auf einem Brett gestanden hast, suchst du dir in Uluwatu bitte unbedingt einen Guide und nimmst Surfstunden. Es gibt zu viele, die die Strömungen und messerscharfen Riffe unterschätzen. Aber mit professioneller Anleitung? Kein Problem.

Marcel war 2022 im Rapture Surfcamp in Green Bowl – eine Woche, mit traumhafter Unterkunft mit Meerblick direkt über den Klippen, Surflehrer und einer Gruppe, die den Vibe von Uluwatu wirklich verkörpert hat. Der einzige Nachteil: Green Bowl liegt ziemlich abgelegen. Abends eben mal raus oder sich kurz einen Kaffee holen, ist hier nicht. Alternativ gibt es das Camp auch in der Padang-Padang-Area, also mitten im Geschehen. Weniger Meerblick, dafür mehr Infrastruktur drumherum.
Die Strände von Uluwatu: Einer schöner als der andere?
Viele sind spektakulär anzusehen – weiß, eingebettet in Kalksteinklippen, türkisfarbenes Wasser – aber Strömungen, Wellengang und steiniger Untergrund machen einige davon zu reinen Schauobjekten. Nicht alle sind zum Baden geeignet. Auch Ebbe und Flut sollten vor einem Strandtag gecheckt werden – vor allem, wenn du zu einem abgelegeneren Strand, versteckt zwischen Klippen willst.
Melasti Beach: Unser Favorit zum Plantschen
Den Melasti Beach suchen wir immer wieder auf. Gut mit dem Roller zu erreichen, breiter weißer Sand, klares Wasser und du kannst hier problemlos ins Meer gehen. Ja, auch hier gibt es Strömungen und die Wellen ziehen dir gerne auch mal den Bikini aus – aber es hält sich alles im Rahmen.
Unser liebster Ort hier: Goa Mesari Bar and Kitchen. Es ist ein einfaches Warung direkt am Wasser. Solange du was bestellst, kannst du dort auch „kostenlos“ auf den Sitzsäcken Platz nehmen und ins Meer hüpfen. Preislich kommst du hier am besten weg: eine Cola liegt bei etwa einem Euro, eine Kokosnuss bei 1,80 €, zwei Sonnenliegen mit Schirm gibt es für 150.000 IDR (ca. 8 €) und Handtücher können für ein paar Euros ausgeliehen werden. Was du hier nicht bekommst: laute Musik, DJ, großartige Duschen, Toiletten oder Umkleiden.

Wenn du es lieber etwas komfortabler magst, liegt direkt über dem Warung der White Rock Beach Club oder direkt nebenan der Palmilla Bali Beach Club und der Cattamaran Beach Club. Wie du siehst: Uluwatu lebt nur so von seinen Beach Clubs. Sie sind ja auch nett – mit tollem Blick auf den Strand und das Meer, geräumigen Umkleidekabinen und Duschen, fancy Essen und Drinks, Musik und einladenden Pools. Aber mal ehrlich, direkt am Strand brauchst du den Pool hier ganz sicher nicht. Deswegen ist es am Melasti Beach für uns kein Muss in einen Beach Club zu gehen – die Warungs sind mehr als ausreichend. Für uns das bessere Erlebnis zum besseren Preis!
Auf einen Blick: Melasti Beach
Eintritt: 15.000 IDR pro Person (ca. 0,80 €), Bar- und Kartenzahlung möglich
Affen: Nichts offen im oder auf dem Scooter lassen - die Affen kennen kein Erbarmen; am besten auch die Parkplätze direkt neben den Mülltonnen meiden, diese werden gerne mal komplett ausgeräumt


Dreamland Beach: Für gute Schwimmer und Surfer
Bis heute ist Dreamland Beach Marcels persönlicher Favorit – aber auch dieser Weg vom Parkplatz bis runter zum Sand zieht sich gefühlt ewig. In der prallen Sonne, bepackt mit Surfbrettern ist das nicht sonderlich prickelnd. Aber unten angekommen, ist es traumhaft – das entschädigt alles. Dort teilt sich der Strand in zwei Welten: Auf der einen Seite hast du feinen Sand zum Sonnenbaden, auf der anderen (etwas weiter um die Ecke) bricht der Surfspot über einem flachen Riff. Bei gutem Wetter brechen die Wellen hier on repeat und können über drei Meter hoch werden.
Unterschätz das Wasser als Badegast hier trotzdem nicht. Die Brandung ist extrem kraftvoll und die Strömungen sind stark. Während gute Schwimmer klarkommen sollten, sollten alle anderen lieber nur bis zu den Knien reingehen und die Wellen aus sicherer Entfernung genießen.
Ein kleiner Reality-Check für den Geldbeutel: Schatten ist hier Mangelware. Wenn du nicht gerade in der prallen Sonne schmoren willst (und wir empfehlen das nicht, denn Marcel hat unseren Strandtag am Melasti Beach hart unterschätzt und war trotz bewölktem Wetter knallrot), musst du für zwei Liegen mit Schirm um die 7-10 € einplanen.
Green Bowl Beach: Für Abenteuerlustige und Surfer
Wenn du Green Bowl auf deine Liste setzt, solltest du eines mitbringen: ein bisschen Kondition. Ich kann bestätigen, dass der Weg dorthin ein kleines Workout ist. Etwa 300 steile Stufen führen die Klippe hinunter. Bei über 80% Luftfeuchtigkeit und 30 Grad, kannst du dir ausmalen, wie idyllisch das ist. Abgesehen von der Anstrengung – einmal unten abgekommen, erwartet dich ein kleines Paradies.

Der Sand ist weiß, das Wasser leuchtet und überall im Line-up sieht man Surfer, die auf die perfekte Welle warten. Es ist eine der schönsten Buchten der Insel, keine Frage. Aber wir sind ehrlich: Für einen entspannten Badetag ist Green Bowl eher nichts. Erstens ist der Platz bei Flut extrem begrenzt und zweitens sind da immer noch die 300 Stufen.
Der Eintritt liegt aktuell bei 7.000 IDR (ca. 0,40 €)
Bingin Beach: Das Ende einer Ära
Bingin Beach war jahrelang eines der beliebtesten Ziele in Uluwatu. Ein Ort mit urigen, kleinen Warungs und Cafés direkt am Wasser. Es war der Inbegriff des entspannten Local-Vibes. Doch 2025 wurden die ikonischen Strandbuden von den Behörden geschlossen und abgerissen. Das ist der Teil von Uluwatus Veränderung, der besonders wehtut – besonders für die Locals, deren Existenz davon abhing.
Beach Clubs: Savaya, Sundays Beach Club, Ulu Cliffhouse & Co.
Beach Clubs sind in Uluwatu inzwischen ein eigenes Ökosystem. Du kommst kaum an ihnen vorbei und unter den Expats sind sie eine Freizeitbeschäftigung. Wir müssen auch sagen, sie sehen teilweise echt nice aus: Infinity Pools über dem Meer, Weltklasse-DJs, Sundowner-Cocktails. Das hat seinen Reiz, keine Frage. Aber Hand aufs Herz: Nach unseren eigenen Besuchen ist unser Fazit eher gemischt. Es ist definitiv ein Erlebnis, aber auch kein Muss für jeden Tag. Die Drinks sind teuer, das Essen ist okay aber nicht außergewöhnlich, und es wird viel inszeniert.
Wir waren beim Ulu Cliffhouse abends auf einer Party: coole Location, überteuerte Drinks (wer zahlt schon freiwillig und gerne für vier Shots billigen Tequila fast 50 €?!), gute Energie. Hat Spaß gemacht, aber wir würden nicht jeden Abend dorthin. Wer noch nie in einem Beach Club war und diesen Vibe mal mitnehmen will: Uluwatu ist der Hotspot dafür. Wenn du aber jetzt schon weißt, dass das nicht dein Ding ist, sparst du dir besser das Geld und gehst dafür lieber in ein nettes Restaurant – mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Wichtig: Für die größeren Clubs wie Savaya unbedingt vorab reservieren, vor allem in der Hochsaison und wenn ein Weltklasse-DJ auflegt. Ohne Reservierung kommst du sonst oft gar nicht erst rein.
Pura Luhur Uluwatu: Der Tempel auf der Klippe
Der Pura Luhur Uluwatu ist einer der wichtigsten Meerestempel Balis und liegt auf einer Klippe, die rund 70 Meter über dem Indischen Ozean thront. Keine Frage, die Kulisse ist beeindruckend. Wenn du dort oben stehst und aufs endlose Meer schaust, verstehst du, warum dieser Ort seit Jahrhunderten als heilig gilt. Und genau deshalb ist es hier so voll wie an anderen großen balinesischen Sehenswürdigkeiten auch. Besonders zum Sonnenuntergang und für den berühmten Kecak Dance* strömen sie alle her. Wenn du den Tempel lieber mit etwas mehr Ruhe genießen willst, stell dir den Wecker und geh direkt morgens hin.
Auf einen Blick: Pura Luhur Uluwatu
Eintritt: 50.000 IDR pro Person (ca. 2,50 €) - Kecak Dance* und Parkplatz nicht inklusive, separate Tickets nötig
Öffnungszeiten: täglich 07:00-19:00 Uhr
Kleidung: Sarong und Schärpe werden kostenlos am Eingang bereitgestellt



Wie viel Zeit solltest du für Uluwatu einplanen?
Die Frage nach der perfekten Dauer hängt stark davon ab, wie tief du in den Vibe eintauchen willst. Wenn du zum Beispiel in Canggu oder Seminyak wohnst, ist Uluwatu der perfekte Kandidat für einen Tagesausflug. Wir haben das selbst schon oft so gemacht: Morgens hin, den Tag über an den Stränden plantschen, abends den Sonnenuntergang genießen und danach zurückdüsen. Das lohnt sich jedes Mal und reicht völlig aus.
Wenn du aber mehr willst als nur ein schnelles „Best-of“, empfehlen wir dir, Uluwatu für zwei bis vier Tage zu deiner Basis zu machen. In dieser Zeit schaffst du die schönsten Strände, den Tempel und ein paar gute Dinner-Locations zu entdecken. Für Surfer stellt sich die Frage eigentlich kaum – hier kann man problemlos eine Woche oder länger verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Wann nach Uluwatu reisen? Trockenzeit vs. Regenzeit
Die Trockenzeit ist von Mai bis September – das sind auch die Monate, in denen Uluwatu am angenehmsten ist. Weniger Regen, mehr Sonnenstunden, bessere Wellen für Surfer, angenehmere Bedingungen am Strand. Die Regenzeit von Oktober bis April bedeutet nicht, dass Uluwatu nicht geeignet wäre. Aber die Strände können nach starken Regenfällen Treibgut anspülen, die Strömungen werden stärker und die Sicht ist an manchen Tagen trüb. Für Surfer kann die Regenzeit interessant sein, weil der Swell teils besser ist.
Wir waren selbst beim letzten Mal in der Übergangszeit, Januar, dort und haben mitten in einem Tagesausflug einen ordentlichen Regenschauer abbekommen. Der war aber schnell vorbei und wir konnten ganz entspannt den ganzen Tag am Meer verbringen.

Wo übernachten in Uluwatu?
Unsere klare Empfehlung: rund um Bingin Beach und in der Padang Padang Area. Es ist zwar nicht direkt Strandlage, aber als Wohnort ist die Gegend top. Hier konzentrieren sich die besten Cafés, Restaurants, Gyms und kleine Boutiquen. Wer länger bleibt oder eine Workation plant, ist hier am besten aufgehoben.
Empfehlung für Sportbegeisterte (mainly Crossfit): Bambu Fitness Bali. Alles offen, sehr cool, mit einem Spa-Bereich nebenan. Wer nicht auf sein Training verzichten will, ist dort gut aufgehoben.
Wenn du nur ein paar Nächte bleibst und hauptsächlich Strand und Tempel abhaken willst, kannst du auch weiter südlich übernachten. Dann sind die Wege kürzer, aber die Infrastruktur auch dünner. Grundsätzlich gilt für Uluwatu: Villas und Guesthouses sind die häufigste Unterkunftsform. Hotels im klassischen Sinne gibt es, aber die Region lebt von kleinen, oft sehr schönen privaten Villen.



Essen in Uluwatu: Von Warung bis Klippenrestaurant
Kulinarisch hat Uluwatu in den letzten Jahren deutlich aufgeholt. Rund um Bingin und Padang Padang gibt es inzwischen eine gute Mischung aus lokalen Warungs, Cafés und gehobenen Restaurants. Was wir selbst ausprobiert haben:
Fortbewegung in Uluwatu: Scooter, Gojek oder Fahrer?
In Uluwatu kommst du ohne Fahrzeug nicht weit. Die Strände liegen verteilt und je nachdem wo du wohnst, ist nichts fußläufig zu erreichen – abgesehen davon, dass es bergig ist. Was du brauchst: entweder einen Roller oder die Apps Gojek und Grab. Mit Roller bist du am flexibelsten und kannst auch mal spontan anhalten, wenn du einen schönen Aussichtspunkt siehst. Aber Achtung, die Straßen auf der Halbinsel sind teils schmal und steil. Wenn du noch nie auf Bali Scooter gefahren ist, solltest du hier vielleicht ein bisschen vorsichtiger fahren.
Uluwatu ist kein guter Ort, um Rollerfahren zu lernen.

Was wir gerne vorher gewusst hätten
Das Internet in Uluwatu ist je nach Lage wirklich schwach. Weder eSIM noch lokale SIM-Karte garantieren dir überall Empfang. Als wir eine Woche Workation mit Freunden in einer Villa gemacht haben, war das ein echter Pain Point. Alle, die remote arbeiten oder auf gute Konnektivität angewiesen sind, sollten das bei der Unterkunftswahl aktiv abfragen – und nicht davon ausgehen, dass es schon irgendwie funktioniert.
Uluwatu vs. Canggu vs. Seminyak: Welcher Strand passt zu dir?
Bali hat viele Gesichter, besonders wenn es um die Küstenabschnitte geht. Während du im Norden oft auf endlos weite, dunkle Sandstrände blickst, versteckt der Süden seine Schätze tief unter hohen Klippen. Und dazwischen? Naja, da wollen wir nicht einmal den großen Zeh ins Wasser halten.
Kuta & Seminyak sind die Touristen-Klassiker: breite Strandpromenaden, Boutique-Hotels und etliche Shops. Die Wellen hier sind klein und perfekt für absolute Anfänger, die ihre ersten Versuche auf dem Surfboard wagen wollen. Es ist der Ort für einen Sundowner im Sitzsack, aber eben auch ein Ort, an dem das Wasser oft aufgewühlt und durch die städtischen Abflüsse unappetitlich ist. Das richtige „Tropen-Feeling“ will beim Baden hier einfach nicht aufkommen.
Genauso ist es in Canggu. So sehr wir den Vibe in den Cafés dort lieben – die Strände sind ehrlich gesagt der Schwachpunkt. Es ist schon traurig, wenn man am Ufer steht und sieht, wie braunes Dreckwasser aus dem Landesinneren direkt ins Meer gespült wird, während daneben ahnungslose Touristen plantschen. Auch die Strände sind nicht das gelbe vom Ei und vom Inselparadies spüren wir hier an den Stränden nichts.


In Uluwatu hingegen ist das Wasser klar, warm und einladend. Es ist für uns einer der wenigen Orte auf der Insel, an denen wir ohne Zögern sofort reinspringen. Wenn du wirklich ans Meer willst, surfen liebst (oder es an den Riffen mit Guide lernen willst) und einen entspannten Vibe ohne dichtes Stadtleben suchst, dann führt kein Weg an den Klippen im Süden vorbei.
Fazit: Uluwatu ist für alle Badenixen & Surfer
Uluwatu bleibt für uns der perfekte Ort für einen Strandtag auf Bali. Selbst wenn wir nur für einen Nachmittag herkommen: Salzwasser in den Haaren, den Bikini-Abdruck auf der Haut und dieser coole Vibe. Genau diese Momente locken uns seit 2017 immer wieder in den Süden. Es ist der Teil der Insel, der sich trotz der neuen Beach Clubs und Baustellen noch ein bisschen „echter“ anfühlt. Die Surfer-Kultur prägt hier den Vibe: Alle sind gelassener und entspannter. Dennoch: Uluwatu ist kein unentdecktes Paradies mehr und wird sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich mehr Richtung Canggu & Co entwickeln.
FAQ: Häufige Fragen zu Uluwatu
Ist Uluwatu nur für Surfer interessant?
Nein. Uluwatu ist für alle interessant, die ans Meer wollen. Die Strände hier bieten das klarste und einladendste Wasser auf Bali. Wer nicht surft, sollte aber Strände wählen, die zum Baden geeignet sind (unser Tipp: Melasti Beach).
Wie viele Tage sollte man in Uluwatu einplanen?
Als Tagesausflug absolut machbar. Wenn du länger bleiben willst, dann empfehlen wir zwei bis vier Tage für Nicht-Surfer, für Surfer kann es problemlos eine Woche oder länger sein.
Welcher Strand in Uluwatu ist am besten zum Baden?
Für uns sind es der Melasti Beach und Dreamland Beach. Gut erreichbar, breiter Strand, klares Wasser und man kann wirklich rein. Hinweis: Dreamland Beach ist ebenfalls schön, aber die Wellen sind stark – nur für gute Schwimmer. Green Bowl ist eher für Surfer und Abenteuerlustige.
Brauche ich einen Scooter in Uluwatu?
Nicht zwingend, aber es macht vieles einfacher. Gojek und Grab funktionieren in den meisten Teilen gut, aber nicht überall – je abgelegener der Spot, desto schlechter die Abdeckung.
Lohnt sich der Pura Luhur Uluwatu Tempel?
Ja, die Kulisse ist wirklich beeindruckend. Aber geh mit realistischen Erwartungen: Es ist voll, die Affen sind dreist und zur Sonnenuntergangszeit staut es sich danach erheblich.