// Zuletzt aktualisiert Januar 13, 2026
Auf Bali kann WLAN richtig gut sein oder komplett nerven. Und wenn du unterwegs dauernd auf Google Maps, Grab, Uploads oder Calls angewiesen bist, merkst du schnell, wie abhängig du von stabilem Internet geworden bist. Saily Erfahrungen gibt es mittlerweile viele – wir wollten aber selbst herausfinden, wie sich die eSIM im Alltag schlägt.
Also haben wir es ausprobiert. Wir hatten einfach keine Lust auf SIM-Karten-Shops, Ausweis-Show und dieses Chaos aus Tarifen vergleichen, SIM einlegen, APN-Gefummel und am Ende bist du erst nach dem dritten Neustart online.
In diesem Artikel bekommst du nun unsere Erfahrungen: von der Einrichtung über die Verbindung im Alltag bis hin zur Frage, ob sich Saily für dich wirklich lohnt oder eher nicht.
Wir testen in diesem Artikel bewusst die klassischen Länderpakete (wie unseren 20 GB Plan) und klammern Varianten wie „Saily Ultra“ aus. Alle Angaben zu Tarifen, Preisen und Bedingungen entsprechen unserem aktuellen Stand - da Anbieter Konditionen regelmäßig ändern, prüfe die Details vor der Buchung bitte noch einmal direkt bei Saily.
- Was ist Saily eigentlich?
- Installation & Einrichtung: So schnell geht es wirklich
- Netz & Performance auf Bali
- Datenverbrauch: Reichen 20 GB wirklich?
- App & Bedienung
- Support: Nicht gebraucht (und das ist ein gutes Zeichen)
- Für wen eignet sich Saily und für wen nicht?
- Unser Fazit nach einem Monat Saily
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Saily eSIM
Was ist Saily eigentlich?
Saily ist eine App-basierte eSIM-Lösung, mit der du mobiles Internet für viele Länder direkt über dein Smartphone buchen und nutzen kannst, ohne physische SIM-Karte. Statt vor Ort einen Shop zu suchen, installierst du die eSIM digital und deine normale SIM bleibt dabei einfach drin und aktiv: Du nutzt Saily nur für mobile Daten, während WhatsApp, iMessage & Co. ganz normal über deine gewohnte Nummer weiterlaufen.
Eine eSIM ist dabei nichts anderes als eine physisch im Smartphone verbaute SIM, die sich per App aktivieren lässt. Du musst nichts einlegen oder tauschen, sondern steuerst alles über dein Handy. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest wie eine eSIM funktioniert lies dir gerne unseren Artikel zu eSIM auf Reisen.
Was Saily im Gegensatz zu manch anderen Anbnietern richtig gut macht: Die Einrichtung läuft komplett über die App, Tarife sind klar strukturiert und du siehst jederzeit, wie viel Datenvolumen dir noch bleibt. Und wenn es leer ist, kannst du direkt in der App aufladen – ohne dass du irgendwas neu installieren oder umstellen musst. Wenn du willst, kannst du auch automatisches Aufladen aktivieren, damit du nicht plötzlich offline bist. Genau das war für uns der Grund, Saily im Alltag zu testen – nicht als Kurzlösung für den Flughafen, sondern über einen längeren Zeitraum und in ganz normalen Nutzungssituationen.

Wichtig zu wissen: Saily ist eine reine Daten-eSIM. Du bekommst also keine neue Telefonnummer und keine klassischen SMS. Telefonieren klappt aber wie gewohnt über Apps wie WhatsApp, FaceTime oder Signal und genau so nutzen wir es unterwegs ohnehin.
Falls du Saily* ausprobieren willst: Mit unserem Rabattcode NHTR sparst du 5 % auf dein Paket.
Installation & Einrichtung: So schnell geht es wirklich
Unsere Geräte
Wir haben die eSIM auf zwei Geräten eingerichtet: einem iPhone 12 Pro und einem iPhone 13 Pro. Auf beiden lief die Installation identisch und ohne irgendwelche Überraschungen. Grundsätzlich funktioniert das Ganze aber auch auf eSIM-fähigen Android-Geräten – prüfe am besten vor der Buchung kurz, ob dein Smartphone eSIM unterstützt. Meistens sind es nur ältere Modelle (egal ob IOS oder Android), bei denen das nicht der Fall ist.
Einrichtung in unter 2 Minuten
Wenn du bei eSIMs direkt an „Einstellungen suchen, QR-Code scannen, irgendwas geht nicht“ denkst: Genau das haben wir bei anderen Anbietern schon erlebt und für uns ist das inzwischen ein klares K.-o.-Kriterium. Wenn der Prozess schon kompliziert startet, sind wir raus. Bei Saily war es in der Praxis aber wirklich unspektakulär – im besten Sinne.

Die Installation hat bei uns maximal zwei Minuten gedauert und bestand aus ungefähr drei einfachen Schritten in der App. Kein Rumgeklicke, keine Extra-Menüs, keine versteckten Optionen. Einfach nach dem Land suchen, deinen Wunschtarif auswählen, beim Checkout „NHTR“ als Coupon hinterlagen um zu sparen und nach dem Kauf auf eSIM installieren klicken – das war es auch schon und du bist ready. Wenn du sofort loslegen willst eSIM aktivieren oder einfach warten bis der Tag der Einreise kommt.
Gut zu wissen zur Aktivierung
Du kannst die eSIM problemlos schon vor deiner Reise installieren. Der Tarif startet nicht automatisch beim Kauf, sondern erst, wenn du die eSIM aktiv nutzt. Es gibt jedoch eine Aktivierungsfrist von 30 Tagen nach dem Kauf - spätestens dann wird das Paket automatisch aktiviert.
Keine Einstellungen nötig
Was wir besonders angenehm fanden: Du musstest nichts manuell einstellen. Kein APN-Gefummel, kein Smartphone neu starten, keine Fehlersuche. Du wirst sauber durchgeleitet, bestätigst kurz – fertig.
Wichtig: Wir hatten für die eSIM auf dem iPhone Datenroaming aktiviert - erst dann läuft mobiles Internet über die eSIM so, wie du es erwartest. Das ist bei eSIMs ganz normal - ohne aktiviertes Datenroaming läuft es oft nicht.
Wenn du ein Smartphone bedienen kannst, bekommst du das hin. Punkt. Die App ist so selbsterklärend, dass du dafür weder technisches Vorwissen brauchst noch Geduld für irgendwelche Umwege. Jeder kann die eSIM installieren – selbst wenn du vorher noch nie eine eSIM genutzt hast. Eine Anleitung, wie du eine eSIM installierst oder herausfindest, ob dein Smartphone dafür geeignet ist, erklären wir dir in unserem eSIM Artikel.
Netz & Performance auf Bali
Getestet in Canggu & Ubud
Getestet haben wir die eSIM hauptsächlich in Canggu, also genau dort, wo viele unterwegs arbeiten, sich bewegen und ständig online sind. Zusätzlich waren wir auch in Ubud und anderen Teilen der Insel unterwegs. Kurz gesagt: keine Laborbedingungen, sondern ganz normale Nutzung auf Reisen und in unserem Alltag als digitale Nomaden.
5G, stabile Verbindung & echte Geschwindigkeiten
Die Verbindung war über weite Strecken sehr stabil und überwiegend im 5G-Netz. Für alles, was unterwegs anfällt, hat das problemlos gereicht: Navigation, Social Media, Uploads, Calls und auch Hotspot-Nutzung, wenn das WLAN mal wieder nicht mitgespielt hat.
Hotspot hat bei uns ohne Einschränkungen funktioniert. Das erwähnen wir bewusst, weil du das bei manchen eSIM-Anbietern erst irgendwo extra freischalten oder aktivieren musst.
Was die Geschwindigkeit angeht, lagen wir in der Regel bei rund 60 Mbps im Download. Im Upload waren es meist 5 Mbps oder mehr – völlig ausreichend für Video-Uploads, Reels oder Videocalls. In der Praxis hatten wir zu keiner Zeit das Gefühl, auf mobile Daten Rücksicht nehmen zu müssen.

Welche lokalen Netze genutzt werden, hängt vom jeweiligen Land und Paket ab. Die genauen Netzpartner siehst du direkt in der App – in unserem Test war die Verbindung damit durchgehend stabil.
Ehrlich: Wo es auch mit Saily schwierig war
Einziger wirklicher Schwachpunkt war ein Bereich in Seseh – das ist ein noch relativ neuer Teil in der Nähe von Canggu, der gerade an vielen Stellen erst „entsteht“ und ausgebaut wird. Dort war die Verbindung spürbar schlechter. Wichtig dabei: Das lag nicht speziell an Saily. In genau dieser Ecke hatten wir zwar manchmal noch Empfang, aber es gingen trotzdem keine Daten durch und das galt genauso für andere Anbieter und auch für lokale SIM-Karten.
Wenn das Netz vor Ort schlecht ist, kann auch eine eSIM keine Wunder vollbringen. In allen anderen Bereichen, in denen wir unterwegs waren, hat Saily aber zuverlässig funktioniert.
Datenverbrauch: Reichen 20 GB wirklich?
Auf Bali ist WLAN so eine Sache. Manche Unterkünfte und Cafés sind top ausgestattet, andere eher… bemüht. In der Praxis heißt das: Du verlässt dich nicht dauerhaft darauf. Genau deshalb sind wir deutlich öfter auf mobile Daten gewechselt, als wir es ursprünglich geplant hatten – vor allem unterwegs, aber auch dann, wenn das WLAN mal wieder langsam oder instabil war.
Trotzdem haben uns die 20 GB tatsächlich für etwa einen Monat gereicht. Wichtig dabei: Wir haben die eSIM nicht als dauerhaften Arbeitsanschluss genutzt, sondern eher ergänzend. Navigation, Social Media, Uploads, Calls, zwischendurch Hotspot – dafür war das Datenvolumen absolut ausreichend.

Mehr Daten? Geht auch.
Wenn dir 20GB nicht reichen, bietet Saily auch ein größeres Paket mit unbegrenztem Datenvolumen an.
Alternativ gibt es auch die Option, dass dein Datenvolumen automatisch aufgeladen wird, sobald es zur Neige geht. So bleibst du nahtlos online, ohne unterwegs ständig nachbuchen oder wechseln zu müssen.
Für normale Nutzung auf Reisen – gerade in Kombination mit gelegentlichem WLAN – sind 20GB aus unserer Sicht eine realistische und gut kalkulierbare Größe.
App & Bedienung
Die App ist insgesamt sehr übersichtlich aufgebaut. Du findest dich schnell zurecht, ohne dich erst durch Menüs zu klicken oder irgendwo versteckte Funktionen zu suchen. Genau so muss es unterwegs sein – du willst nicht „rumspielen“, du willst einfach, dass es läuft.
Was wir praktisch fanden: Der Datenverbrauch ist in der App klar sichtbar und leicht zu finden. Du siehst schnell, wie viel Volumen noch übrig ist, und musst nicht raten oder irgendwo in den Einstellungen deines Handys nachschauen.
Im Alltag brauchst du die App eigentlich nicht. Du nutzt sie einmal, um dein Paket zu buchen, und schaust gelegentlich rein, um zu sehen, wie viel Datenvolumen noch übrig ist – mehr musst du nicht machen. Und genau das hat zuverlässig funktioniert.
Die zusätzlichen Sicherheitsfeatures von Saily haben wir nicht getestet, weil wir dafür bereits einen anderen VPN-Anbieter nutzen. Uns ging es in diesem Test vor allem um das, was am Ende wirklich zählt: Einrichtung, Verbindung und Alltagstauglichkeit. Dennoch wissen wir aus der Vergangenheit, dass NordVPN extrem gut und zuverlässig auf unseren Smartphones funktioniert hat.
Saily bietet zusätzlich optionale Sicherheitsfunktionen (z. B. Schutz vor Trackern oder bestimmten Webseiten), die in deinem eSIM Tarif enthalten sind. Wir haben diese Extras in unserem Test nicht bewertet, weil wir dafür bereits einen anderen VPN-Anbieter nutzen - uns ging es hier wirklich um die eSIM im Alltag. Um die Features zu nutzen musst du keine weitere App installieren, sondern diese in der Saily App einfach aktivieren.
Support: Nicht gebraucht (und das ist ein gutes Zeichen)
Den Support haben wir nicht getestet – einfach, weil wir keinen Grund dafür hatten. Einrichtung, Aktivierung und Nutzung liefen durchgehend stabil, ohne Fehlermeldungen oder nervige Zwischenfälle. Und ganz ehrlich: Wenn du bei so einem Produkt den Support gar nicht brauchst, ist das meistens das beste Ergebnis.
Für wen eignet sich Saily und für wen nicht?
Saily passt aus unserer Sicht vor allem dann zu dir, wenn du unterwegs keine Zeit und keine Nerven für komplizierte Setups hast und einfach willst, dass du zuverlässig online bist.
Saily ist ideal für dich, wenn du …
Saily ist eher nichts für dich, wenn du …
Kurz gesagt: Wenn dir Komfort, schnelle Einrichtung und zuverlässige Verbindung wichtiger sind als der absolute Tiefstpreis, bist du hier sehr wahrscheinlich richtig.
Unser Fazit nach einem Monat Saily
Nach einem Monat im Alltag ist unser Urteil ziemlich eindeutig: Wir können Saily klar empfehlen. Die Einrichtung war in wenigen Minuten erledigt, die Verbindung auf Bali stabil und die Nutzung komplett unkompliziert. Genau das, was du unterwegs brauchst, ohne dich groß damit beschäftigen zu müssen.
Was uns zusätzlich bestätigt hat: Wir haben auch im Freundeskreis einige, die Saily schon länger und in verschiedenen Ländern nutzen und bisher kam da nur positives Feedback zurück. Das deckt sich ziemlich genau mit dem, was wir in unserem eigenen Test erlebt haben.
Die einzige Einschränkung bleibt trotzdem: Wenn du wirklich nur den günstigsten Preis suchst und bereit bist, dafür Abstriche bei Komfort oder Leistung zu machen, ist Saily vermutlich nicht deine erste Wahl. Wenn du aber zuverlässig online sein willst, ohne SIM-Karten-Chaos, Shops und technisches Gefrickel, ist Saily aus unserer Sicht eine sehr runde Lösung – besonders für längere Reisen und den Alltag unterwegs.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Saily eSIM
Wie funktioniert eine eSIM?
Eine eSIM ist eine digitale SIM Karte, die bereits fest im Smartphone verbaut ist. Anstatt eine Plastikkarte einzusetzen, lädst du den Tarif über einen QR-Code oder eine App direkt auf dein Handy. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten und schon bist du online
Ist Saily zuverlässig?
Ja. In unserem Alltagstest auf Bali lief die Verbindung durchgehend stabil – überwiegend mit 5G. Abbrüche gab es nur dort, wo generell kein Netz verfügbar war (z. B. in sehr abgelegenen Gegenden). Für Navigation, Social Media, Uploads, Calls und Hotspot war Saily problemlos nutzbar.
Wie aktiviere ich die Saily eSIM?
Die Aktivierung läuft direkt über die Saily App und dauert nur wenige Minuten. Nach dem Kauf wird die eSIM automatisch installiert – ohne QR-Code, ohne manuelle Einstellungen und ohne technisches Gefummel. Auch ohne Vorkenntnisse kommst du sofort online.
Kann ich mit der Saily eSIM telefonieren?
Saily ist eine reine Daten-eSIM. Klassische Telefonie oder SMS sind nicht enthalten. Telefonieren funktioniert aber problemlos über Apps wie WhatsApp, FaceTime, Signal oder Zoom – genau so, wie du es unterwegs ohnehin nutzt.
Wie viel kostet eine Saily eSIM?
Der Preis hängt vom Land und vom gewählten Datenpaket ab. Für Bali / Indonesien gibt es unterschiedliche Pakete – von kleineren Volumen bis hin zu großen oder unbegrenzten Tarifen. Mit unserem Rabattcode NHTR bekommst du zusätzlich 5 % Rabatt.

