Reisefotografie

Sechs Jahre, 27 Länder, 10tausende Fotos

Wir sind Fee und Marcelund die Fotografie begleitet uns schon deutlich länger als unsere Weltreise. Nicht professionell von Anfang an, aber auch nicht nur nebenbei. Wir wollten bessere Urlaubsbilder machen, mehr Kontrolle über unsere Kamera haben und endlich verstehen, warum manche Fotos nach dem aussehen, was wir vor Ort gesehen haben und andere eben nicht.

Als wir losgezogen sind, waren wir deshalb keine kompletten Anfänger mehr. Die Grundlagen hatten wir uns in den Jahren davor erarbeitet, viel ausprobiert und noch mehr verworfen. Unterwegs wurde daraus dann nach und nach Routine: anderes Licht, schnelle Situationen, wenig Gepäck, keine zweite Chance. Genau da merkst du, ob du deine Kamera wirklich verstanden hast.

Heute fotografieren wir mit der Canon EOS R6 Mark II, auf Safari mit dem RF 200-800mm und im Alltag meistens mit dem RF 24-70mm f/2.8. Klar macht gutes Equipment vieles leichter. Aber der eigentliche Unterschied entsteht vorher: wenn du weißt, was Blende, Verschlusszeit, ISO, Licht und Bildaufbau mit deinem Foto machen.

6
Jahre Erfahrung
27+
Länder fotografiert
R6
Canon EOS Mk II
Themen

Was dich hier erwartet

Reisefotografie ist mehr als Technik. Wir decken alles ab — von den Grundlagen über Licht und schwierige Situationen bis zu unserem echten Gear und unserem Lightroom-Workflow.


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Grundlagen
Blende, Verschlusszeit, ISO

Das Fundament. Wer das Belichtungsdreieck wirklich versteht, fotografiert in jeder Situation bewusst — nicht auf gut Glück. Ohne Fachchinesisch, mit echten Einstellungen aus unseren Reisen.

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Licht & Situationen
Goldene Stunde, Nacht, Safari

Gutes Licht wartet nicht — und schlechtes Licht ist kein Grund für schlechte Fotos. Von der blauen Stunde bis zur Nacht in Bangkok.

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Gear
Was wir wirklich nutzen

Kein Testbericht-Sprech. Was bei uns tatsächlich im Rucksack landet — und was wir Einsteigern empfehlen würden.

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Bildbearbeitung
Lightroom & unser Workflow

Wie wir aus RAW-Dateien die Bilder machen, die wir im Kopf hatten — und warum Bildbearbeitung kein Schummeln ist.

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Reisefotografie
Unsere Ausrüstung

Das steckt in unserem Kamera-Rucksack

Wir werden oft gefragt, womit wir fotografieren. Deshalb: hier ist unser komplettes aktuelles Setup — ehrlich, ohne Hochglanz. Was wir nutzen, warum wir es nutzen, und was wir Einsteigern empfehlen würden.

Reisefotografie
Kamera

Canon EOS R6 Mark II — unser Herzstück

Die R6 Mark II ist seit einer Weile unsere Hauptkamera — und wir bereuen den Umstieg auf spiegellos keine Sekunde. Was uns täglich überzeugt: Der Autofokus erkennt Tiere und Menschen zuverlässig, auch bei Gegenlicht und mitten in der Bewegung. Die High-ISO-Performance ist stark genug für Nachtaufnahmen ohne Stativ bis ISO 6400, danach wird es sichtbar körnig — aber das ist beherrschbar.

Auf Safari ist die Kombination mit dem RF 200-800mm besonders stark: Der Kamera-interne Bildstabilisator fängt ab, was das Objektiv alleine nicht kompensieren kann. Dual-Card-Slot, wetterfest, schwer genug um zu merken dass man eine richtige Kamera dabei hat.

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Objektive

Vier Objektive — für fast jede Situation

Das eF 24-70mm f/2.8 (mit Adapter) hängt die meiste Zeit an der Kamera. Straßen, Landschaften, Portraits, Abendessen in dunklen Restaurants — die f/2.8 Blende rettet uns regelmäßig wenn das Licht schlechter wird. Das RF 70-200mm f/4 kommt dazu wenn es weiter weg geht: Tiere, Architektur aus der Distanz, komprimierte Stadtperspektiven. Deutlich leichter als die f/2.8-Version — auf langen Reisen spürt man jeden Gramm.

Das RF 200-800mm kommt nur auf Safari-Reisen mit, ist dann aber unverzichtbar. Das EF 50mm f/1.8 (mit Adapter) ist das günstigste Objektiv in unserem Bag — und trotzdem ständig im Einsatz: überall wo wenig Licht ist und man nicht auffallen will.

Stativ

Rollei Compact Traveler No. 1 — leichter als gedacht, nützlicher als erwartet

Wir waren lange skeptisch ob sich ein Stativ auf Reisen wirklich lohnt. Es lohnt sich — spätestens dann, wenn man abends vor einer beleuchteten Skyline steht und die Kamera irgendwo abstellen möchte, oder wenn die Lichtsituation lang belichtete Aufnahmen verlangt.

145 cm hoch, zusammengeklappt kompakt genug für das Seitenfach eines Rucksacks, Arca-Swiss Kugelkopf inklusive, und es funktioniert auch als Einbeinstativ — was auf Safari praktisch ist, wenn man lange auf ein Tier wartet und die Arme irgendwann schlapp machen. Den eingebauten Blitz der Kamera nutzen wir so gut wie nie. Stattdessen: längeres Stativ, bewusste Einstellung, kein Grauschleier.

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Transport

Tenba BYOB 10 — Kameraausrüstung unauffällig im normalen Rucksack

Auf Reisen wollen wir nicht aussehen wie laufende Fotoausstellungen. Der Tenba BYOB 10 Insert ist unsere Lösung dafür: Kamera mit einem Objektiv in den Insert, Insert in unseren normalen Daypack. Unauffällig, gut gepolstert — und der restliche Rucksack bleibt trotzdem für alles andere nutzbar. Zu Hause oder auf kürzeren Trips, wenn wir nur für die Kamera unterwegs sind, kommt der Tenba Fotorucksack mit.

Die Kamera hängt übrigens an einer Paracord-Handschlaufe von Dreamark — bewusst ohne Clip. Bei schweren Objektiven vertrauen wir keinem Schnellverschluss.

Reisefotografie
Wer gerade anfängt

Was wir empfehlen, wenn man nicht sofort viel ausgeben möchte

Wir haben beide mit Canon-Rebels angefangen — zuerst die 650D, dann die 77D. Kombiniert mit dem Tamron 18-400mm oder 18-200mm: ein Objektiv für wirklich alle Situationen auf Reisen, kein ständiges Wechseln, kein Zittern wenn es regnet. Das ist kein Notbehelf. Damit haben wir ordentliche Fotos gemacht — und vor allem gelernt, worauf es wirklich ankommt. Nicht auf das Equipment, sondern auf das Verständnis dahinter.

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Nomads Hit The Road

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